Mittwoch, 18. Februar 2026

Ramadan-Beleuchtung in Frankfurt a. M.: Koran wichtiger als Grundgesetz

(David Berger) Frankfurt schaltet heute wieder seine Ramadan-Beleuchtung an. Und verkauft sie uns als Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um einen gefährlichen „Schönwetter-Populismus“, der das Versagen der Regierenden bei integrations- und sicherheitspolitischen Problemen vertuschen soll.

In der Frankfurter Innenstadt wird heute erneut die Ramadan-Beleuchtung in der Fußgängerzone eingeschaltet. Nach der Premiere im vergangenen Jahr setzt die Stadt damit ihre Würdigung des muslimischen Fastenmonats fort. Leuchtende Ornamente und Schriftzüge überspannen Teile der Einkaufsstraßen und sollen nach Angaben des Magistrats ein Zeichen für religiöse Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt setzen.

Vertreterinnen und Vertreter der Stadt betonen, dass Frankfurt als internationale und multireligiöse Metropole von sichtbarer Anerkennung verschiedener Glaubenstraditionen lebe. Die Beleuchtung sei Ausdruck einer offenen Stadtgesellschaft, in der unterschiedliche religiöse Feste ihren Platz hätten.

„Die Barbaren sind längst unter uns“ (Kardinal Sarah)

Ähnlich gefährlich (oder gespielt?) naiv gibt sich auch Nathanael Liminski von der CDU. Die Tatsache, dass die Staatskanzlei NRW das Zusammenfallen von Aschermittwoch und Beginn des Ramadan offiziell auf X feiert, kommentiert er: „Möge dieser gemeinsame Beginn von Fastenzeit und Ramadan uns eine Erinnerung daran sein, dass unser Zusammenhalt stärker ist als jeder Unterschied & Gegensatz. Wir sind als freie Gesellschaft dann am stärksten, wenn wir einander in unserem Glauben und in unserer Vielfalt achten.“

Ich habe ihm daraufhin dort geantwortet: „Ihr bzw. die CDU (der Sie angehören) habt die Schlüssel zur Stadt längts den „Barbaren“ (Kard. Sarah, Foto l.) in die Hand gegeben und das Christentum verraten! Mit Euch und eurem Islamappeasement sind wir verloren! Lepanto statt anbiedernder Kriecherei der Kuffar!“ (Quelle)

Sieht man einmal von dem dieses Jahr zum ersten mal stattfindenden Berliner „Tag gegen Islamophobie“ am 8. März ab, fragt man sich: Geht es noch naiver?

Ramadan als Zeit des Terrors

Keine Geringere als die bekannte Ethnologin Prof. Susanne Schröder kritisiert sehr treffend, was da gerade passiert:

„Frankfurt schaltet wieder mal die Ramadan- Beleuchtung in der Fußgängerzone ein und die grüne Bürgermeisterin verkauft dies als Zeichen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das ist Schönwetter-Populismus!“

Seit 30 Jahren zeigten Umfragen bei Muslimen, dass viele den Koran wichtiger finden als das Grundgesetz, gerne islamisches Recht in Deutschland einführen wollen und diese Gesellschaft ablehnen.

„Dazu kommt, dass die Religion durch Vertreter des politischen Islam instrumentalisiert wird. In Frankfurt muss zwei Mal pro Woche eine Straße gesperrt werden, weil Muslime einer wegen Extremismus verbotenen Moschee demonstrativ beten und den öffentlichen Raum einnehmen.

In Schulen existiert religiöses Mobbing und gerade der Ramadan wird genutzt, um Druck auf Schüler auszuüben, die nicht fasten. Auch in Frankfurt müssen nicht-muslimische Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt mit Pollern vor gewalttätigen Muslimen geschützt werden. Das alles scheint die Bürgermeisterin nicht zu beunruhigen, sondern ihre Sorge gilt allein – welche Überraschung! – dem „Rechtspopulismus“.

Ist das jetzt nur eine mangelhafte Wahrnehmung der Realität oder schon eine bewusste Irreführung der Bevölkerung?“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Bestseller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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