Man mag vom derzeit inszenierten „Prozess gegen Deutschland“ zum AfD-Parteiverbot halten, was man will. Aber die Rede des Journalisten Harald Martenstein geht weit über die Frage eines Parteiverbots hinaus. Sie zeigt, dass „UnsereDemokratie“ das Gegenteil DER Demokratie ist.
Nur einige der zahlreichen Höhepunkte der Rede:
„Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20% der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40%. Mit anderen Worten, wir reden über das Ende der Demokratie.“
„Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen.“
„Mit einem Verbot mehrheitsfähiger Parteien entzieht man diesem Staat seine Legitimation und verwandelt ihn in ein autoritäres Regime“
„Die AfD-Wähler, die wollen keinen neuen Hitler. Die wollen eher so etwas wie einen neuen Helmut Schmidt“.
„Ein AfD-Verbot aus Angst vor dem Wählerwillen ist selbst ein illegitimes Ziel.“
Dass die vor ihm sitzende Auswahl woker Sozialisten am Schluss ihre ganze Boshaftigkeit zum Ausdruck bringen, spricht für sich. Der Würzburger Prof. Peter Hoeres dazu: „Ich war heute beim Prozess gegen Deutschland im Thalia-Theater zum Schluss dran. Das Publikum hatte mit Demokratie und Pluralismus so viel zu tun wie Lutheraner mit dem Papsttum. Gefühlt waren 95 % also gegen mich, 5 % sind jetzt Fans.“
Eine Rede, die eigentlich unser Bundespräsident hätte halten müssen
Harald Martenstein beim „Prozess gegen Deutschland“ zum AfD-Parteiverbot. Ich würde gerne etwas hervorhebend zitieren, aber jeder einzelne Satz ist zitierwürdig. Ein Brett von einer Rede. Unbedingt ansehen. pic.twitter.com/gDT5MG1AiN
— Benedikt Brechtken (@ben_brechtken) February 14, 2026
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