Kein Witz. Die Rhetorik und Strategie der gefühlten Linken von heute ist praktisch deckungsgleich mit der der Nationalsozialisten. Auch die Nationalsozialisten verkauften Zensur und neue Gesetze als notwendig, um den Kampf gegen Hass und Hetze und Lügen führen zu können.

Damals wie auch heute lag dabei die Deutungshoheit, was also nun Hass, Hetze und/oder Lüge ist, bei den Regierenden oder von ihnen ausgewählten und bezahlten Dienstleistern.
Eine Zensur fand also statt, damals wie auch heute wieder. Wobei man sich heute mehr Mühe gibt, die Zensur nicht nur zu begründen, sondern auch zu verschleiern, durch ein gewaltiges, technologisch unterstütztes Netzwerk mehr oder weniger subtiler bis radikaler Einflussnahme (Hausdurchsuchungen, hohe Strafen für Bagatellen), was dann auch als psychologischen Nebeneffekt die Schere im Kopf, die Selbstzensur zur Folge hat.
Die Geschichte wiederholt sich!
Es soll hier aber nicht um die zeitgenössischen Zensurmechanismen gehen, sondern darum, wie politische Autokraten, wohlgemerkt in der Regierung, nicht der Opposition, damals wie heute ihre Macht immer weiter ausbauen, durch Informationskontrolle, orwellsche Begriffsverschleierung (Neusprech), Aufbau von Feindbildern (teile und herrsche) und schließlich gezielter Hetze gegen die geschaffenen Feindbilder, inklusive widerrechtlicher exekutiver Übergriffe, die für die beteiligten Staatsanwälte und Richter regelmäßig folgenlos bleiben, und dadurch zu Mauerschützenmentalität führen. Die Agierenden fühlen sich sicher …
Der Kampf gegen rechts

Noch erstaunlich ist nun, dass auch die Nationalsozialisten damals einen Kampf gegen „rechts“ führten. Auch diese – gezielt zum Hass gegen Teile der Bevölkerung aufstachelnde Hetzparole – haben also die gefühlten Linken von heute von den Nazis übernommen.
Spontan erinnert man sich da an Alice Weidel, die Hitler bei einem Treffen mit Elon Musk als Sozialisten bezeichnete (und nicht, wie in deutschen Medien bewusst hetzerisch behauptet, als „Kommunisten“). Verständlich, dass heutige Linke bei dieser Aussage Amok laufen, schließlich hat man doch jahrzehntelang Geschichtsfälschung betrieben, um den sozialistischen Charakter der Nazis zu verschleiern. War und ist ja irgendwie peinlich für den als Heilslehre daherkommenden Sozialismus.
Tatsächlich aber ist schon die Fragestellung, ob die Nationalsozialisten links oder rechts waren, irreführend und lädt zwangsläufig zu Manipulation ein. Die Begriffe links und rechts sind im Bereich der Politik unpräzise, grob vereinfachend und frei interpretierbar. Noch unpräziser wird es bei „links- und rechtsextrem“. Was könnte z. B. extremer sein als die grüne Klimapolitik. Dieser Extremismus wird mit Notwendigkeiten begründet, und mit Moral gerechtfertigt, aber genau das tut JEDER Extremist. Er sieht seine extremen Maßnahmen als notwendig an, egal ob links oder rechts, ökologisch oder religiös.
War Hitler ein Sozialist?
Diese Frage ist keine Blasphemie, sondern angesichts der Selbstsicht der Nationalsozialisten absolut berechtigt. Dazu ein paar Zitate:
„Wir sind als Sozialisten Judengegner, weil wir im Hebräer die Inkarnation des Kapitalismus, das heißt des Mißbrauchs mit den Gütern des Volkes sehen.“
„Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke. Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock“
Joseph Goebbels (das zweite Zitat ist von Sebastian Haffner verbürgt, vom linken Historiker Volker Weiß ohne konkreten Gegenbeweis in Frage gestellt)
„Der Feind steht rechts, unsere Fahne ist rot und wir sind Sozialisten.“
Ein Ortsgruppenleiter im Sauerländischen Volksblatt am 12.10.1932
„Da, wo die Grenzen von Herkommen, Stand, Beruf zur großen Gemeinschaft zusammengeschlossen sind, haben Haß und Hetze zu schweigen.“
Aus dem Hakenkreuz-Banner vom 03.11.1935
Konservative Historiker wie z. B. die Hitlerbiographen Joachim Fest und Sebastian Haffner, ebenso Arnulf Baring, würden Hitler wohl eher links einordnen, oder allemal als nicht eindeutig links oder rechts zuzuordnen. Linke Historiker neigen dazu, den Nationalsozialismus auf Rassismus und Holocaust zu verengen und dadurch die peinlichen Parallelen zu Stalinismus und Maoismus unter den Tisch zu kehren. Sie würden Hitler also als „rechts“ bezeichnen, was, wie ich weiter oben schon erläuterte, eine plumpe und durchschaubare Reduktion der komplexen Realität ist.
Tatsache ist halt, dass sich heutige Linke als „Sozialisten“ definieren, obwohl sie, wie oben dargelegt, massive Parallelen zu den Nationalsozialisten aufweisen, allemal in der Methodik und Rhetorik, und dass damalige Nationalsozialisten sich halt AUCH als Sozialisten definierten. Der Rest ist Interpretation, Meinung, oder nicht zuletzt politische Propaganda.
Auch in der Gesetzgebung gibt es Parallelen zu den Nationalsozialisten
Wie schon eingangs erwähnt, wird nicht nur Zensur (Informationskontrolle) etabliert, sondern eben auch die dafür notwendige Gesetzgebung geschaffen, ebenso, wie auch neue Straftatbestände, die es dann erlauben, den Gegner zu kriminalisieren, einzuschüchtern und abzustrafen. Damals wie auch heute wieder. Das nachfolgende Gesetz von 1934 erinnert erstaunlich an den 2021 von Schwarz-Rot (Merkel) geschaffenen Majestätsbeleidigungsparagraphen (§ 188 StGB). Natürlich zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität.

Hass und Hetze – Ursache allen Übels?

Fazit:
Die Geschichte wiederholt sich gerade. Und während ich bei der AfD, ob nun rechtsextrem oder nicht, keine einzige überzeugende Parallele zu den Nazis entdecken kann, folgt die derzeitige Regierungskoalition, zumindest was die Methodik und die Aushebelung der Demokratie angeht, nahezu deckungsgleich den Spuren der Nationalsozialisten.
Dokument-Quellen:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/CZV3W3K6QSFUYFJ64CSKM5N3D7YKN5U3
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/CWQYTAAHLVXAWWNW4UHGTPYUDYTGSMPE
http://www.documentarchiv.de/ns/heimtuecke.htm
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