Dienstag, 6. Januar 2026

Presserückblick 2025 – Teil 2 der Realsatire

Hier folgen weitere Schmuckstücke des deutschen Qualitätsjournalismus, Memes per Natur, oder in Anlehnung an die Kunst „L’art trouve“ (Objet trouvé).

Es geht in diesem Rückwärts-Rückblick jetzt auf den Sommer zu, und da muss man lobend die vielen Wortneuschöpfungen für Sommer erwähnen, z. B. Hitzewelle, Höllensommer, oder auch

Die Hitzehysterie der nie stattfindenden Hitzewellen mit nie gestorbenen statistischen Todesfällen

Gut, dass wir Experten haben, die uns erklären, warum die Menschen bei uns im Sommer sterben wie die Fliegen!

Und es ist ja noch viel schlimmer:

Leider sorgte die sommerliche Hitze dann auch für gelegentliche Übertretungen des eigentlich sehr nützlichen Waffenverbots. Bei Hitze werden Männer einfach gewalttätig, das weiß doch jeder!

Selbst die Industrie flüchtet inzwischen aus dem Klimakatastrophengebiet Deutschland.

Man darf den Weitblick dieses extraordinären Regierungsberaters keinesfalls unterschätzen. Schon vor 10 Jahren sagte er exakt voraus, was passieren wird:

Aber auch mahnende Worte sind notwendig:

Ein kleiner Trost ist, dass uns dank Inflation immer mehr Geld im Portemonnaie verbleibt (auch wenn man nix mehr dafür kriegt)

Wenn da nur diese Milliardäre nicht wären, die sind einfach zu teuer!

Fritze selber spart eher an Haaren als an Geld, aber wenn’s scheen macht!

Vermutlich bekam der Frisör Finderlohn …

Weil uns aber alles über den Kopf wächst, sprach der beste Kanzler aller Zeiten jetzt ein Machtwort, und wer wäre da glaubwürdiger als er!

Ein Problem wird leider viel zu wenig beachtet:

Es muss endlich Schluss sein, mit dieser Wohnerei!

Der größte Verlust in 2025 aber war:

Gut, dass so eine kluge Jugend nachwächst:

Die ganze Welt beneidet uns um unsere Denker!

Zum Abschluss muss ich noch meine Empörung über ein SPD-Plakat zum Ausdruck bringen. Es war ja gut gemeint, und der „Punkt“ am Ende ist auch richtig gesetzt, allein das Gendersternchen „*“ ist ja nun fehl am Platz, steht es doch für alle 72 Geschlechter. Die kann man doch nicht einfach zu Frauen erklären! So reißt man mit dem Hintern ein, was man mit Herz und Verstand errichtete.

Dieses war der zweite Streich, und ein dritter folgt vielleicht!

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Pommes Leibowitz
Pommes Leibowitzhttps://pommes-leibowitz.com
Studium der Wirtschaftswissenschaften, danach als Analyst im Marketing eines globalen Konzerns tätig gewesen. Inzwischen selbständig. Zeitweise bei den Piraten und als Internet-Aktivist unterwegs, dabei diverse Kampagnen entwickelt. - Er sieht sich heute als Kolumnisten in Wort und Bild (Photoshop), der sich eher Fragen des Zeitgeistes als konkreten, aktuellen Ereignissen widmet.

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