Sonntag, 19. Mai 2024

83 Prozent der „Rassismus-Fälle“ Berlins sind unbestätigt

Wenig erstaunlich feierte Berlins Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) den angeblichen Erfolg im Kampf gegen „Diskriminierung“. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich ihre eingerichtete Meldestelle allerdings zweifelsfrei als Rohrkrepierer.

Das eifrigst herbeigeredete Rassismus-Problem wird nicht einmal von den eigenen Daten gestützt, wie auch der Heimatkurier zu berichten wusste. Offenbar steckt auch hier eine „antiweiße“ ideologische „Masche“ dahinter.

War doch das Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) ein Kernthema der Grünen für die Hauptstadt gewesen. Gemeinsam mit der SPD und der Linkspartei wurde dieses auch etabliert. Daraus ergaben sich folglich Meldestellen in ganz Berlin. Diese wurden eingerichtet, damit sich „Betroffene“ angeblicher Diskriminierung von staatlichen oder staatlich finanzierten Stellen dort melden könnten.

„Rekordmeldejahr“ zu 83 Prozent unbestätigt

Die Sozialsenatorin vermeldete nunmehr, dass 2023 ein Rekordjahr an erfasstem „Rassismus“ und „Diskriminierung“ in der Hauptstadt gewesen sei. Dies mutet allerdings wie ein kläglicher Versuch den Erfolg des Projekts herbeizureden, an.

Die Zahlen sprechen zweifelsfrei eine ganze andere Sprache. In 83 Prozent der gemeldeten Fälle konnte nämlich keinerlei Diskriminierung festgestellt werden. Im Bericht der Sozialsenatorin wurde auf 65 Seiten „kläglich“ versucht darzulegen, dass die Fälle in einem Jahr um 38,9 Prozent, von 978 auf 1359 Diskriminierungen, gestiegen seien. Angeblich herrsche dadurch nun dringender Handlungsbedarf.

Der Anstieg sei ein Beweis dafür, dass „sich Beschwerdestrukturen weiter etabliert haben“ und eine „zentrale und sich stetig verfestigende Bedeutung“ genießen würden, so Kiziltepe. An der Spitze der „Diskriminierungsformen“ stand Rassismus, gefolgt von Ableismus (Diskriminierung wegen Behinderungen) und Diskriminierung gegen chronisch Kranke sowie auf Basis des Geschlechts.

Marketing für einen „Rohrkrepierer“

Der Tagesspiegel nahm den Bericht unter die Lupe und stellte fest, dass nur 66 von 813 Beschwerden als Diskriminierung überhaupt bestätigt wurden. Bei drei Prozent ließ sich der Fall nicht aufklären und sieben Prozent der Vorwürfe werden immer noch geprüft. 392 weitere Verfahren werden in Kiziltepes Bericht gar nicht erst aufgeschlüsselt. Es sei nicht möglich zu sagen, ob bei diesen Fällen tatsächlich diskriminiert wurde, so die Antwort der Sozialverwaltung.

Auch die „ermittelten“ Fälle von Diskriminierung lassen durchblicken, dass es sich zweifelsfrei um ein aufgebauschtes Problem handelt. Beispielsweise wurden auch Fälle von Behinderten geführt, an denen der Bus an der Haltestelle vorbeigefahren ist, ohne anzuhalten. Auch die überprüften Fälle von angeblichem Sexismus oder „Rassendiskriminierung“ kommen kaum über Vermutungen oder Spekulationen hinaus.

Das Wort Diskriminierung selbst stammt nämlich vom lateinischen Wort für „trennen“ ab und bedeutet schlicht, einen Unterschied zwischen verschiedenen Menschen oder Menschengruppen zu machen.

„Antiweiße“ Strategie?

Während Angehörige von Minderheiten und Sondergruppen sich ansonsten immer bewusst von der Normalgesellschaft abtrennen und mit diesem Sonderstatus Sonderrechte für sich einfordern, nutzen sie diesen in derartigen Fällen um die Mehrheitsgesellschaft anzuprangern.

Diskriminierung folgt dabei offenbar immer der linken Vorstellung einer „Hierarchie der Opfer“. Die deutsche oder weiße Mehrheitsgesellschaft kann in dieser Ideologie, somit niemals Opfer, sondern immer nur Täter sein. Sogenannter „struktureller Rassismus“ soll also  mit positiver Diskriminierung von Minderheiten und der Benachteiligung von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft ausgeglichen werden.

Dabei ist „Antirassismus“ und die Ideologie vom „Kampf gegen Hass“ bereits zu einem brummenden Geschäft geworden. Organisationen wie die „Amadeu-Antonio-Stiftung“ oder das „Denunzianten-Portal „Berliner Register“ erhalten staatliche Förderung in astronomischen Höhen, sowie stattliche Zuwendungen durch NGO-Stiftungen wie Soros‘ „Open Society Foundation“.

Auch in Österreich existiert mit „ZARA“ eine solche Organisation, die Rassismus und Diskriminierung als Geschäftsmodell nutzt und sich für abenteuerliche Schauergeschichten fürstlich vom Staat entlohnen lässt.

Der Beitrag erschien zuerst bei „Unser Mitteleuropa“.

Addendum (David Berger): Rassismus gegen Deutsche

Man hat zunehmend den Eindruck, dass die angeblichen rechtsextremistischen und rassistischen Fälle nur am Rande in Deutschland von Bedeutung sind. Aber von dem „Kampf gegen rechts“ künstlich aufgeblasen werden, mit dem perfiden Ziel dadurch die Opposition zu schwächen und gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung an der Macht zu bleiben.

Wäre es den selbst ernannten Kämpfern gegen Rassismus ernst, würden sie das Problem des Rassismus gegen Deutsche nicht krampfhaft totschweigen oder für nicht existent erklären:

Dazu passt hervorragend die Nachricht, dass die komplett nach links abgerutschte FDP plant, Fachkräfte aus dem Ausland geringer zu besteuern. Steuererleichterungen soll es speziell für zugewanderte Fachkräfte geben.

Und das Ganze ist bei weitem nicht nur ein deutsches Problem, wenn es bei uns auch sein besonders hässliches Gesicht zeigt:

In Frankreich werden in Vierteln, in denen weiße Franzosen eine Minderheit bilden, Einheimische von Gruppen afrikanischer Migranten geschlagen & ausgeraubt.
Eins sollten wir an der Stelle konstatieren. Das wird auch bald in 🇩🇪 passieren. #Migrantengewalt
pic.twitter.com/aA5mFSmBS6

— Dr. Toni (@MrDavidTreets) April 8, 2024

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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