Freitag, 1. März 2024

„Lanz“: Chrupalla, Sie waren einfach klasse!

(David Berger) Selbst AfD-Kritiker müssen zugeben: Tino Chrupalla legte gestern bei „Lanz“ seinen bislang überzeugendsten Auftritt hin. Souverän, besonnen und sachlich fundiert konterte er einem tatsächlich überforderten, in der gewohnten Weise fies agierenden Talkmaster und den gegen ihn aufgefahrenen Gegnern, die ratlos mit uralten Kamellen gegen ihn warfen.

Inzwischen weiß man nicht mehr so recht, wen man sich mehr als Bundeskanzler wünschen soll: Die unvergleichliche Alice Weidel, der gestern Hunderttausende in den sozialen Netzwerken zum Geburtstag gratulierten oder den lange unterschätzen Tino Chrupalla, der gestern Abend bei „Markus Lanz“ seinen bislang souveränsten und überzeugendsten Auftritt hinlegte.

Intellektuell überfordert: Linke fordern Auftrittsverbot

Erwartungsgemäß ist bei den rot-grünen Linksfaschisten nun der Katzenjammer groß. Nachdem man Chrupalla und vielen anderen angeblich „Rechten“ argumentativ nicht gewachsen ist und für eine komplett versagende Politik der Ampelregierung steht, fordert man nun ein generelles Auftrittsverbot von Politikern wie Chrupalla in Funk und Fernsehen: man dürfe „Rechten“ erst gar keine Bühne bieten, liest man seit gestern Abend bei den zahlreichen linksextremen Accounts in den sozialen Netzwerken. Und auch ein Redakteur des „Handelsblatts“ kann sich mit ähnlichen Forderungen nicht zurückhalten.

Dass solche Forderungen bislang sogar Erfolg hatten, habe ich selbst am eigenen Leib erlebt: Ein einstündiges Interview, das der WDR mit mir geführt hatte, wurde zwar ungeschnitten ausgestrahlt, dann aber nach Protesten linkspropagandistischer Influencer mit einem Warnhinweis versehen, bis es schließlich ganz verschwand. Gerade wer statt rechtsextrem zu sein, einfach recht hat, wird in diesen Kreisen mit regelrechten Hetzkampagnen überflutet.

Zwar sind AfD-Politiker in den TV-Talkrunden oder als Interviewgäste der großen Medien gemessen an ihrer gesamtgesellschaftlichen Bedeutung noch immer deutlich unterrepräsentiert, aber das beginnt sich gerade zu ändern.

Sagen, was Sache ist und die Menschen denken

Und das liegt auch daran, dass Chrupalla, Weidel & Co nicht nur intelligent, unterhaltsam sind und die wunden Punkte zu benennen wissen.

Nein, zahllose Zuschauer sitzen auch vor den Bildschirmen und freuen sich, dass da mutige Prominente das sagen, was sie denken, aber was sie sich noch nicht trauen, es offen auszusprechen – weil das System immer totalitärer gegen Kritiker und Oppositionspolitiker vorgeht. Das wird aber nicht mehr allzu lange funktionieren.

Denn Chrupalla & Co brechen derzeit das schiefe Bild, welches die Medien versuchen von der AfD zu konstruieren, auf. Das hat man gestern bereist in Ansätzen gesehen, als am Ende der Sendung Lanz zugeben musste, viel gelernt zu haben und einer der ursprünglich als Gegner geladenen Talkgäste nicht umhin konnte, Chrupalla sogar zu loben, was Lanz wieder auf peinliche Weise („Hufeisen“) entgleisen ließ

Und das passiert, wenn ein Talk-Gast bei Markus #Lanz in einer Sachfrage zu undemokratischen Entscheidungsprozessen in der EU Tino Chrupalla recht gibt. pic.twitter.com/XN6qJMuK7r

— TheRealTom™ 🌞 (@tomdabassman) February 7, 2024

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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