Mittwoch, 30. November 2022

„Tagesschau“ beschimpft politisch inkorrekte Twitter-User als zu „verprügelnde Ratten“

(David Berger) Die „Tagesschau“ hat Angst, dass politisch inkorrekte Menschen in Zukunft auf Twitter wie „Ratten (Tippfehler im Original, d. Red.) aus ihren Löchern kriechen dürfen. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn genau diese Ratten – um im Marktplatzbild zu bleiben – in ihre Löcher zurück geprügelt werden.“ – so die Tagesschau im Nazisprech.

Dass Menschen, die eine andere als die Regierungsmeinung vertreten auf faschistoide Weise in Deutschland straffrei entmenschlicht werden und man sie „ins Gas schicken“ will, ist uns seit der Corona-Hysterie schmerzlich bewusst geworden. Die „Tagesschau“ erreicht nun ein neues Level, das dem des „Stürmers“ so nahe kommt, dass ein Unterschied kaum mehr bemerkbar ist.

Nach der Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter geht bei den Mainstreammedien die Angst um: Werden Sie nun die sein, die als Fakenewsverbreiter zensiert werden? Die deren Hassrede nun auf einmal auch als Hassrede gilt. Diese Angst gebiert Formen, die ihresgleichen in der Geschichte demokratischer Rechtsstaaten vergeblich suchen.

Ratten müssen in ihre Löcher zurück geprügelt werden

Von dieser Angst zeigt auch ein Kommentar auf der Website der „Tagesschau“, „der dabei allerdings komplett aus dem Ruder läuft. Twitter-Nutzer mit unliebsamen Meinungen („rassistisch oder verschwörerisch“) werden als „Ratten“ beschimpft, die „in ihre Löcher zurück geprügelt werden“ sollten.

„Ratten“? Eine skandalöse Bezeichnung, die besonders im deutschen Sprachgebrauch an hetzerische, entmenschlichende Sprachbilder aus dunkelsten Zeiten erinnert. Und die sich in diesem Kontext wohl nicht nur auf tatsächliche Rassisten und Verschwörungstheoretiker bezieht, sondern auch auf alle, die die Tagesschau für solche hält.“ (Quelle)

Nazisprech beim Staatsfunk

Nils Dampz (SWR) aus dem ARD-Studio in Los Angeles wörtlich:

„Musk hat auch angekündigt, dass Twitter zum ‚Marktplatz der Debatte‘ werden solle. Aber auf seinem ‚Marktplatz‘ sollen offenbar auch rassistische oder verschwörerisches Ratten (Tippfehler im Original, d. Red.) aus ihren Löchern kriechen dürfen. Twitter kann nur relevant bleiben, wenn genau diese Ratten – um im Marktplatzbild zu bleiben – in ihre Löcher zurück geprügelt werden.“

Applaus für Gewalt gegen Querdenkende

Dass das Ganze kein Ausrutscher war, sondern – trotz eines unbeholfenen, halbgaren Zurückruderns der ARD – das Denken der Verantwortlichen der ARD sehr treffend wiedergibt, zeigt etwa die Tatsache, dass ein Udo Stiehl, der sich selbst auf Twitter als  „freiberuflicher Nachrichtenredakteur des WDR und des DLF“ outet, Nils Damz inzwischen beigesprungen ist: „Treffender Kommentar aus dem ARD-Studio Los Angeles. Triggert genau die scheinheiligen Verteidiger der Meinungsfreiheit, die selbige nur für ihre eigene Meinung gelten lassen. Deshalb gefällt ihnen das Sprachbild der Ratten auf dem Marktplatz nicht.“

Und ein weiteres Beleg dafür, dass das Ganze kein Versehen oder Einzelfall ist: Erst vor Kurzem rief in der beliebten WDR-Talkshow „Kölner Treff“ die Schauspielerin Heidelinde Weis dazu auf, öffentlich auftretende Kritiker der Impfung zu „prügeln“. Und wurde dafür beklatscht.

Purer Hass: Im WDR wird zur Gewalt gegen Impfkritiker aufgerufen

Bleibt am Ende die Frage: Kann inzwischen bei der ARD jeder verkappte Faschist seinen Hass verbreiten? Gibt es da keine Kontrollinstanz, die solche Volksverhetzung im Nazi-Stil von vornherein verhindert? Wo bleibt hier das NetzDG? Wo bleibt hier unser Rechtsstaat, wo der Aufschrei der Politiker? Wo bleibt die längst überfällige Abschaffung der Öffentlich-Rechtlichen, deren kuriose Finanzierung dafür sorgt, dass wir mit Fakenews und die Gesellschaft zersetzendem Hass überflutet werden?

Am Ende soll das Wort Julian Reichelt haben: „Wir werden gezwungen, für die Tagesschau zu bezahlen, weil kein Mensch freiwillig für eine Sendung bezahlen würde, in der man das Publikum als „Ratten“ beschimpft.“

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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