Mittwoch, 30. November 2022

„Supergeil Gepard“: Ukraine feiert die eigene Kriegsgeilheit

(David Berger) Das Verteidigungsministerium der Ukraine feiert in einem skandalösen Video unter dem Titel „Dankeschön Deutschland“ seine eigene Kriegsgeilheit und die Deutschlands. Das Video wird derzeit auf Twitter verbreitet und benutzt die Berliner Kultfigur Friedrich Liechtenstein, der davon nichts wusste.

Geil auf möglichst viele Todesopfer

Bekannt wurde der Song aus dem Edeka-Werbespot „Supergeil“ (2014). Verändert wird der Text allerdings durch Einspielungen wie „Super Gepard“, „Super Iris“ oder „Super Defense“: Waffen, die Deutschland für die Ukraine in das Kriegsgebiet geschickt hat und die dafür sorgen, dass der Krieg sich weiter in die Länge zieht und zahllose Leben kostet.

Und da Geilheit der Gewalt und Sexualität nach Sigmund Freud, dem Vater der Psychoanalyse, nur in zivilisierten Gesellschaftsformen eine rote Linie kennen, fordern Selenskyj und die Seinen gleich noch eine Erhöhung ihrer verkoksten Geilheit durch noch mehr Waffenlieferungen. Hier überholt der Melnyk-Stil als Ausbund unverschämter, waffengeiler Unverfrorenheit mit faschistoidem Tremolo dann doch wieder die gespielte Dankbarkeit…

Supergeschmacklos, nicht supergeil

Für alle, die noch nicht von der Kriegspropaganda unserer Medien komplett gehirngewaschen sind, ist das Video schlicht eine perverse Verherrlichung eines brutalen Kriegs in einem „hippen“ Clip durch die Ukraine. Oder besser gesagt durch eine korrupte, von den USA benutzte, von der bundesdeutschen Politik devot hofierte Oberschicht des Landes, die diesen Krieg als Amüsement feiert.

Nicht „supergeil“, sondern supergeschmacklos, urteilt Sahra Wagenknecht. Allerdings versteht man nun besser, warum eine durch und durch verantwortungslose Politikerin wie von der Leyen, den Staat, der solche Videos produziert, als perfekten Ausdruck der Werte der EU feiert. Oder wie der Psalmist im Hinblick auf die abgrundtief Bösen sagt: „Abyssus abyssum invocat: Der Abgrund ruft nach dem Abgrund“.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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