(David Berger) Die Politikwissenschaftlerin und Publizistin Ulrike Guérot wird immer mehr zu einer der wenigen laut hörbaren deutschsprachigen Stimmen der Vernunft in der Diskussion um den Ukraine-Krieg, So zuletzt wieder bei Markus Lanz.

Ihr Ziel: Die Ukraine muss befriedet werden und unter einer europäischen Sicherheitsarchitektur eine europäische Zukunft bekommen

Frederik Pleitgen und die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann möchten lieber einen Krieg mit Schmerz, Leid und Tod als einen Waffenstillstand? Die beiden wollen mit schweren Waffen Krieg gegen Russland führen? Aus der deutschen Geschichte nichts gelernt? Wollen die beiden Kriegsbefürworter die Waffen auch selber bedienen oder sollen andere Menschen die Drecksarbeit machen?

Lanz: Rüpelhaft und Moralinsauer ohne Moral

Auf Ihrer Seite fast die ganze Sendung über zeigte sich Markus Lanz. wie gewohnt moralinschwer und diesmal auch über-emotional. Gegenüber Guérot in geradezu rüpelhafter Weise. Der Journalist Manaf Hassan bemerkt: „Ein Skandal, wie bei Lanz mit Frau Guérot umgegangen wird. Sie hat einen Überblick über den Ukraine-Krieg, den sie chronologisch aufzeigen möchte, um zu erklären, wie es so weit kommen konnte. Sie kommt kein bisschen zu Wort. Es wird nur emotional argumentiert. Keine Fakten.“

Ganz anders Ulrike Guérot, die dem „schweren moralischen Dauerfeuer von Markus Lanz standgehalten hat. Es ihrer Beharrlichkeit zu verdanken, dass die Runde danach doch noch nachdenklich wurde – Beispiel Afghanistan, wo verbleiben am Ende die Waffen, die wir liefern?“ (Kommentar auf Twitter)

Wird die Ukraine zum europaweiten Schwarzmarkt für Waffen?

Spannend auch die Frage: „Wenn wir Waffen liefern – was passiert dann später mit ihnen? Niemand kann nachkontrollieren, wo sie verbleiben und am Beispiel Afghanistan sehen wir leider, dass es schiefgehen kann…“

„Die Ukraine muss befriedet werden“

Erstaunlicherweise eine deutlich bessere Gesprächskultur, in der Frau Guérot nicht permanent unterbrochen wird, bietet hier die Diskussion bei Bild.TV:

Kriegspropaganda-Medien verärgert

Mit Schaum vor dem Mund toben die Kriegspropagandamedien zu den friedensuchenden Äußerungen Guérots.

So etwa Markus Linden in der FAZ: Die bislang als anerkannte und progressive Wissenschaftlerin Geltende wird nun in Windeseile zur „vorrangig als Publizistin in Erscheinung“ Tretende, „nicht als Wissenschaftlerin“ erklärt. Und weiter: „Die Bonner Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ist eine Ikone der Querdenkerszene: Ihr gestörtes Verhältnis zur Wahrheit dokumentieren ungekennzeichnete Textübernahmen in ihrem Bestseller „Wer schweigt, stimmt zu“.

Zutreffend bemerkt dazu ein Kommentator gegenüber der immer unerträglicher werdenden Liane Bednarz: „Menschen, die als Journalisten ernst genommen und gehört werden wollen, stünde es gut zu Gesicht, wenn sie sich NICHT am allfälligen Framing kritischer Meinungen als „Querdenker“ beteiligen würden. Das ist nämlich nicht kritischer neutraler Journalismus, sondern dumme Hetze.“ (Quelle)

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PP hat sich stets geweigert in dem Ukraine-Konflikt entweder für Zelinsky & Co noch für Putin & Co Partei zu ergreifen.

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