Mittwoch, 7. Dezember 2022

Gescheiterte Impfpflicht-Fanatiker hoffen, dass im Herbst die Zeit ihrer Rache kommt

(David Berger) „Wir machen weiter“ – twitterte gestern Karl Lauterbach aus dem Bundestag mit verbissenem Gesicht. Ob er dazu noch die Chance hat oder sein potentieller, noch peinlicherer Nachfolger Janosch Dahmen dann zum Guru der totalitären Corona-Sekte wird, spielt keine Rolle: Sie hoffen, dass mit der Erkältungswelle im Herbst ihre Zeit der Rache für die gestrige Bundestagsentscheidung kommt.

„Vielsagend bis drohend“ – so sollen sich gestern „die einhellig mürrischen und düpierten Kommentare einer narzisstisch gekränkten Mainstream-Journaille, die sich um die Früchte ihrer Propagandabemühungen pro Impfzwang gebracht sieht – und die parlamentarische Abfuhr für selbige trotzig als lediglich „vorläufiges“ Votum bezeichnet. Da könnte sehr wohl etwas dran sein: Denn schon jetzt ist absehbar, dass sich die Impfpflicht-Bewegung neu formieren wird – und nun all ihre Hoffnungen auf den kommenden Herbst und Winter richtet.“ – so der Blog „Ansage“ gestern.

Drohen mit einem apokalyptischen Infektionsgeschehen

In BILD sagt Karl Lauterbach: „Um unnötige Opfer im Herbst zu vermeiden, werden wir weiter versuchen, bis zum Herbst eine Impfpflicht zu erreichen.“ Egal wie man Entscheidung heute bewertet: Lauterbach ist als Minister nicht mehr tragbar & eine Belastung für die Bundesregierung. (Tim Röhn)

Man könne Gift darauf nehmen, „dass die nächste alljährliche stinknormale Erkältungswelle im Herbst nun in noch weitaus stärkerem Maße, als dies selbst im Erfolgsfall des heutigen Gesetzesentwurfs einer Impfpflicht ab 60 der Fall gewesen wäre, ausgenutzt wird, um ein apokalyptisches Infektionsgeschehen zu malen. Und an diesem, so wird man es uns weismachen, seien allein die Ungeimpften und vor allem all die schuld, die die rettende Impfpflicht an jenem denkwürdigen 7. April verhindert hätten.“

Dass die Corona-Gurus und Impffanatiker dann zu brachialen Maßnahmen greifen werden, um auch dem letzten Bundesbürger den „Schaden“, den die Freiwilligkeit der Impfung angerichtet hat, zu verdeutlichen, ist bereits abzusehen. Sie werden erneut versuchen, uns mit sadistisch-willkürlichen Maßnahmen wie der Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen, Lockdowns mit oder ohne nächtlicher Ausgangssperre zu drangsalieren:

„All das, was es – in der Idiotie der Befürworter einer Impfpflicht – nicht mehr hätte zu geben brauchen, wenn doch bloß die Impfquote ein paar Prozentpunkte höher läge. Dass die Infektionsdynamik im Gegenteil eher mit steigender Impfquote korreliert und die Inzidenzen umgekehrt in Ländern mit deutlich niedrigerer Impfquote, dafür aber weitaus mehr Freiheiten als Deutschland bei nur einem Bruchteil liegen: In die verbohrten Köpfe wird man es nicht hineinbekommen.“ (Quelle)

Hoffen auf die Stunde der Rache

Es scheint … nicht ausgeschlossen, daß die Idee noch ein Comeback erlebt, wenn sich die Wogen der aktuellen parteipolitischen Auseinandersetzung gelegt haben und steigende Infektionszahlen im Herbst die nächste mediale Angstwelle durchs Land treiben. (Sandro Serafin, JF)

Spätestens dann wird die große Stunde derer, denen die Freiheitsrechte der Bürger und damit die demokratische Verfassung unseres Landes nur lästiger Ballast für ihre Allmachtsphantasien sind, eine erneute Attacke versuchen. Denn sie haben gelernt, dass „das etablierte Parteienkartell durchaus willens gewesen wäre, den großangelegten Anschlag auf die körperliche Selbstbestimmung zu beschließen; sie konnten sich lediglich auf auf keine gemeinsame Version einigen.“

Das bedeutet, dass unser Engagement für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung nun nicht einschlafen darf. Die Politiker, die für eine Impfpflicht, in welcher Form auch immer, gestimmt haben, müssen öffentlich benannt werden (Namentliche Abstimmung Liste 7 4 22). Sie dürfen nicht ungeschoren davonkommen.

Die bereits eingeführte einrichtungsbezogene Impfpflicht muss ebenso fallen. Das sind wir unseren Mitkämpfern gegen eine allgemeine Impfpflicht schuldig. Und eine solche Zurücknahme wäre´- ebenso wie der längst überfällige Rücktritt Lauterbachs – ein wichtiges Signal an die Impffanatiker: Ihr kriegt uns nicht!

Statt Krieg gegen Russland, Kampf gegen die, die unser Volk knechten wollen!

Und noch eine Idee: Die ganzen aggressiven Krieger, die jetzt unter dem Motto „Vivere militare est“ vom Allgäu bis nach Lübeck und ihrem Sofa aus einen Krieg gegen Russland führen, könnten nun zeigen, dass sie wirklich mutig sind und bereit einen realen Kampf für Menschenrechte und gegen den Krieg gegen die eigenen Bevölkerung bzw. eine drohende Corona-Diktatur zu führen.

Und zwar indem sie sich gegen einen erneuten Angriff auf unsere Freiheitsrechte, besonders das Recht auf körperliche Unversehrtheit und für unsere Verfassung engagieren. Das müsste dann freilich nicht in neurotischen Gewaltphantasien und Träumen von „schweren Waffen“ und Enteignungen stattfinden, sondern – wie das bei den Spaziergängern, Querdenkern und den vernünftigen Politikern aus dem Bundestag üblich ist – mit rechtsstaatlichen und friedlichen Mitteln geschehen.

***

Philosophia Perennis hat von Anfang an die geplante Impfpflicht sowie die Coronamaßnahmen scharf kritisiert. Der gestrige Tag ist für uns ein wichtiger Etappensieg im Kampf für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung. Wir werden uns weiter für das Recht auf Selbstbestimmung und die Menschenrechte auch in Deutschland engagieren.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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