(David Berger) Im Fall der fünf Toten in Brandenburg sollen nun Tatmotiv und Täter klar sein: Aus Angst vor einer Verhaftung und dem Entzug der Kinder soll der Vater, der seiner Frau ein gefälschtes Impfzertifikat besorgt hatte, seine Familie und dann schließlich sich selbst getötet haben. Das Handeln des Vaters ist durch nichts zu rechtfertigen – und doch stellt sich die Frage: war er in diesem Fall der einzige Täter?

Nachdem am vergangenen Samstag in einem Einfamilienhaus in Königs Wusterhausen eine fünfköpfige Familie tot aufgefunden wurde, scheint nun die Ursache dafür, dass der Familienvater, Berufsschullehrer in Wildau, zunächst seine Kinder und Frau und schließlich sich selbst tötete, klar.

Angst vor staatlichem Kindesentzug

So eine große Verzweiflung wegen einem falschen Stempel? Habt ihr Medien und die Politiker dort eine massive Angststörung ausgelöst, weil ihr es total übertreibt mit eurem „Verfolgungs- und Maßnahmendruck“ ggü. den „Impfskeptikern“? Habt ihr es übertrieben? (Tweet)

Laut seinem Abschiedsbrief soll – so Angaben der Justiz – der Vater Angst vor einer Verhaftung und dem Entzug seiner Kinder gehabt haben. Im Brief gab der Vater (40) an, für seine Frau einen gefälschten Impfpass besorgt zu haben.

Dies habe ihr Arbeitgeber erfahren, sodass die Befürchtung bestand, dass die Frau ihren Job verliert und der Staat dem Paar die Kinder entzieht.

Weite Details wollte der zuständige Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon heute nicht bekannt geben.

In der Vergangenheit hatten Politiker immer wieder angedeutet, dass bei Impfgegnern auch ein Kindesentzug in Frage komme. Zugleiche hat die 2G-Regelung dazu geführt, dass der Handel mit Impfzertifikaten auf dem Schwarzmarkt ungeheure Ausmaße annahm. Das Handeln des Vaters ist durch nichts zu rechtfertigen – und doch stellt sich die Frage: war er in diesem Fall der einzige Täter?

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