Mittwoch, 1. Februar 2023

„Ätschi Bätsch“-SPD-Fraktion: Wir erlauben uns, was wir euch verbieten!

(David Berger) Eng zusammenstehend, ohne Mindestabstand und ohne die Coronabekenntnismaske präsentiert sich die neue SPD-Fraktion des Bundestags dem Volk. Soll damit das Ende der Pandemie erklärt werden – oder einfach das sozialistische Dogma, nachdem einige gleicher als die anderer sind, ins Licht gehoben werden?

Ein Tweet der frisch gewählten SPD-Fraktion im Bundestag hat es in sich. Stolz verkündet man: „Die SPD-Fraktion mit ihrem frisch gewählten Vorsitzenden Rolf Mützenich. Wir sind jünger, ostdeutscher und diverser. Wir sind bestens aufgestellt für Euch im Bundestag!“

Dazu ein Foto der SPD-Fraktion: Die Damen und Herren stehen dicht gedrängt auf einem Foto. Bis auf einen (der vermutlich schon als Embryo eine Hygienemaske trug und gute Chancen hat neuer Minister für Volksgesundheit zu werden) alle zudem ohne die Maske.

Die SPD-Fraktion mit ihrem frisch gewählten Vorsitzenden Rolf #Mützenich. 😍

Wir sind jünger, ostdeutscher und diverser. Wir sind bestens aufgestellt für Euch im Bundestag! pic.twitter.com/qAMzIiHbhI

— SPD-Fraktion im Bundestag (@spdbt) September 29, 2021

Epidemie für beendet erklärt?

Dazu Tichys Einblick: „Die SPD-Abgeordneten setzen ein Zeichen und lassen sich ohne Maske fotografieren – Schulter an Schulter. Was für ein mutiger Einstand: Schon vor dem ersten Plenum gegen eine Allgemeinverfügung des Bundestagspräsidenten verstoßen – und das noch mit Herz-Smiley getwittert! .

.. Ganz in der Tradition des Bundespräsidenten, der schon im vergangenen Jahr im Urlaub in Südtirol großzügig auf seine Maske verzichtete, haben nun auch die frischgewählten SPD-Bundestagsabgeordneten getan, was sie vermutlich am besten können: Sie haben ein Zeichen gesetzt. Ein Zeichen dafür, dass die Pandemie vorbei ist oder jedenfalls dass ihnen die Corona-Regeln egal sind. Zumindest wenn sie selbst betroffen sind.“

„Quod licet Jovi, non licet bovi“

Vielleicht sollte das Foto aber gar nicht das Ende der Pandemiem einläuten, sondern schlicht nach alter sozialistischer Tradition das „Quod licet Jovi, non licet bovi“ – „Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt“ (Quelle) als wichtiges Leitmotiv totalitärer Regierungen in Erinnerung rufen – und die Bevölkerung darauf einstimmen, was sie unter RGG zu erwarten hat.

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David Berger
David Bergerhttps://philosophia-perennis.com/
David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch "Der heilige Schein". Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Gay-Magazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritik. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European).

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