Im französischen Rambouillet, 60 km von Paris entfernt, hat ein Tunesier eine Angestellte der Polizei auf der Polizeiwache erstochen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem Terrorakt aus.

Dabei scheint die Tatsache, dass heute Freitag und zudem Ramadan ist, eine Rolle zu spielen- Marine Le Pen spricht von den „immer gleichen islamistischen Motive“, die den Täter geleitet haben sollen.

Der Täter wurde von der Polizei erschossen.

„Die Republik hat gerade eine ihrer Alltagsheldinnen verloren – bei einer barbarischen und unendlich feigen Tat“, schreibt Premierminister Jean Castex auf Twitter. Am Tatort des Anschlages auf die Polizeiwache in Rambouillet versicherte er: „Unsere Entschlossenheit, den Terrorismus in all seinen Formen zu bekämpfen, ist mehr denn je intakt“.

Frankreich in den Fängen des Islam-Terrors

Die Stuttgarter Zeitung bemerkt: „Immer wieder gibt es in Frankreich Angriffe auf die Polizei. Im Herbst 2019 tötete ein Angestellter im Polizeihauptquartier in Paris vier seiner Kollegen mit einem Messer. Die Ermittler gehen von einem Terrorhintergrund aus. 2017 tötete ein Mann auf der Pariser Nobelstraße Champs-Élysées einen Beamten und verletzte zwei weitere. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich. Frankreichs Mitte-Regierung will mit einem neuen Sicherheitsgesetz mehr Schutz für die Ordnungskräfte im Land bieten. Frankreich wird seit Jahren von islamistischen Anschlägen erschüttert – dabei starben mehr als 250 Menschen.“

Einer von vielen französischen Kommentatoren schreibt auf Twitter: „Frankreich ist ein schwaches und weiches Land geworden. Unsere Institution, unsere Werte werden angegriffen und Sie tun nichts, Sir Emmanuel Macron. Meinen Sie nicht, dass es höchste Zeit ist, etwas zu unternehmen?“

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