(David Berger) Gegen ein von der Regierung Macron geplantes Gesetz für „umfassende Sicherheit“, das die Verbreitung von Foto- oder Filmaufnahmen von Polizeieinsätzen unter Strafe stellen will, stehen derzeit tausende Menschen in Paris auf den Straßen. Die Polizei geht mit ungewöhnlicher Härte gegen die Demonstranten vor.

Die Polizei soll dabei Tränengas eingesetzt, die Demonstranten Molotow-Cocktails auf die Polizei geworfen haben. Die Demonstranten halten Schilder hoch, die sich v.a. gegen den Polizeistaat wenden: „Non a L’etat policier!“ Auf den Straßen wurden zahllose Autos in Brand gesetzt und zerstört, am Place de la Bastille brennen ein Kiosk und ein Cafe.

„Non a l’etat policier!“

Der Standard schreibt: „In Frankreich sind am Samstag tausende Menschen gegen Polizeigewalt und für die Pressefreiheit auf die Straße gegangen. Die Proteste in der Hauptstadt Paris und in vielen anderen Städten richteten sich gegen ein geplantes Filmverbot bei bestimmten Polizeieinsätzen. Zumindest in Paris hat die Polizei dabei auch Tränengaseingesetzt. Sie reagierte damit auf einige maskierte Teilnehmer, die inmitten der Proteste Böller gezündet, Barrikaden errichtet und Steine geworfen haben sollen.

Verbot von Videoaufnahmen

Angefacht wurden die Proteste von neuen Fällen von Polizeigewalt, die in dieser Woche durch Videoaufnahmen bekannt geworden waren und landesweit für Entsetzen gesorgt hatten.“

Neue Freiheitsbewegung

Wer die zunehmende Eskalation der Gewalt auf den Straßen v.a. von Paris, aber auch in anderen französischen Städten beobachtet, kann nicht umhin auch darüber zu spekulieren, ob sich hier die von den gewaltsam niedergeschlagenen Portesten der Gelbwesten thematisierten Probleme neu aufkochen.

Ich bin kein Prophet, aber für mich sieht alles danach aus, als ob sich in ganz Europa eine Art Freiheitsbewegung bildet – gegen die „neue Normalität“, die die Mächtigen im Stil von Orwells 1984 mit allen Mitteln durchsetzen wollen. Und da es um Macht und die NWO geht, wird das Ganze immer blutiger werden…

Update: Die Situation scheint zur Stunde zu eskalieren

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