(David Berger) Ein Auto mit der Aufschrift „Ihr verdammten Kinder- und alte Menschen-Mörder“ und „Stop der Gobalisierungspolitik“ ist heute Vormittag in das Tor des Bundeskanzleramtes gefahren. Bei dem Fahrer soll es sich um einen Globalisierungsgegner und Rollstuhlfahrer handeln. Die gute Nachricht: Die Kanzlerin soll unverletzt sein.

Dem Kennzeichen nach ist das Auto im Landkreis Lippe in Nordrhein-Westfalen zugelassen. Der RBB dazu: „Von Verletzten sei zunächst noch nichts bekannt. Unklar seien auch die Hintergründe. Die Polizei ermittle in alle Richtungen. Auf einem Foto war zu sehen, dass der dunkle Kombi direkt vor dem geschlossenen Tor in einem ansonsten abgesperrten Bereich stand. Die Front des Wagens war aber nicht beschädigt, offenbar war er nicht gegen das Tor gefahren. Die Polizei sperrte den Bereich ab.“

Handschrift von Klimaschützern

2014 hat es bereits einen sehr ähnlichen Vorfall gegeben. Der „Spiegel“ berichtete damals von einem Autofahrer, der seinen beschrifteten Wagen direkt in den Zaun des Bundeskanzleramtes gefahren hatte: „Der Slogan auf der einen Seite war gegen den Klimawandel gerichtet: „Schluss mit dem Menschen tötenden Klimawandel“.“

Zusammenhang mit Corona-Konferenz?

Zur Stunde ist – neben Journalisten – eine große Zahl an Polizisten und ein Feuerwehrauto vor Ort. Ob der Vorfall mit der für heute geplanten Videokonferenz von Bundeskanzlerin Merkel mit Vertreten von Bund und Ländern über eine Verlängerung des Corona-Lockdowns zusammenhängt, wie die Tagesschau indirekt nahelegt, ist unklar.

Auf den in den sozialen Netzwerken kursierenden Fotos ist zu sehen, dass der Autofahrer offensichtlich gar nicht bis zum Tor des Bundeskanzleramtes fahren konnte, sondern zuvor in eine Art Sicherheitssperre gefahren war und dort der Wagen zum Stehen kam.

Update 25.11.20, 16 h: Bis zur Stunde gibt es von der Polizei zur Person des Täters und seiner Motivation so gut wie keine aussagekräftigen Stellungnahmen. Die Persönlichkeitsrechte des Täters und die laufenden Ermittlungen werden in diesem Fall als Grund genannt. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums, Steve Alter, bestätigte allerdings, „dass der Täter bekannt ist aus einem ähnlichen Vorfall von 2014“.

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