(David Berger) Auch wenn uns der Regierungssprecher die Downloadzahlen der sog. Corona-App als großen Erfolg verkaufen will, scheint sie zu einem der größten und zugleich teuersten Flops der Geschichte des Systems Merkel zu werden.

Drei Wochen ist die App nun auf dem Markt, der Werbeaufwand, der für sie betrieben wurde, war enorm, die gleichgeschalteten Medien haben den Werbe-Kreuzzug für die App unter Einsatz all ihrere propagantistischen Fähigkeiten beworben.

Nur gut 10 % der Deutschen trauen Spahns App wirklich

Und doch steht am Ende eine mehr als ernüchternde Zahl, die Steffen Seibert heute bekannt gab: Nur 15 Millionen Downloads verzeichnet die App bislang.

Gut 83 Millionen beträgt die amtliche Einwohnerzahl Deutschlands. Geht man davon aus, dass viele von ihnen ein Zweit- und Dritthandy haben und die Corona-Eiferer die App gleich mehrfach geladen, die Skeptiker sie vielleicht heruntergeladen, aber (aus was für gründen auch immer) nicht aktiviert haben, muss man zugeben, dass es nur rund 10 % der Bevölkerung sind, die dieser App wirklich trauen. Und sich davon eine raschere Lösung der Corona-Krise erhoffen.

Laut dem Bundesgesundheitsministerium ist ein Erfolg der App erst dann garantiert, wenn mindestens 60% der Handybesitzer die App überhaupt nutzen. Davon sind wir und bleiben wir vermutlich meilenweit entfernt. Selbst dann, wenn Spahn noch einmal 30-40 Millionen Euro an Steuergeldern in die Bewerbung der App steckt und WDR & Co weiterhin Dauerpropaganda für das Ding machen – ebenfalls auf unsere Kosten!

Nur 300 Fälle bislang erfasst

Entsprechend mau sieht es dann auch bei den tatsächlichen Meldungen aus: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schätzte gegenüber dem „Spiegel“ die Zahl der über die Corona-Warn-App gemeldeten Infektionen auf nur rund 300. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass Spahn diesmal die Zahlen nicht zugunsten seiner Agenda getürkt hat, noch immer ein frustrierendes Ergebnis.

(Foto: Spahn zusammen mit PP-Macher David Berger © K. Krauss)

Deprimierend klingt dann auch, was Spahn zu der App, die dem Steuerzahler mehr als 60 Millionen Euro gekostet hat, zu sagen weiß: „Sie ist kein Allheilmittel. Wir müssen trotzdem weiter aufeinander achtgeben, Abstand halten, Alltagsmaske tragen, Hygieneregeln einhalten.“ (Quelle).

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