„Anne Will“ wartete gestern Abend siegessicher mit der bewährten Zusammensetzung eines Staatsfunktalks („Alle gegen eine(n)“) auf. Und musste sehr rasch einsehen, dass auch eine gegen fünf gewinnen kann. Zumal dann, wenn die fünf weder Argumente haben, noch sonderlich gut bei der Verteilung der Intelligenz bedacht wurden.

Wer gestern „Alice Weidel gegen 5“ verpasst hat, der kann das hier noch einmal nachsehen:

Das Narrenschiff schauckelte

Fazit der Sendung bei Tichy: „Dem Zuschauer musste dringend klar gemacht werden, dass der Merkelsche Staatstreich – ein Eingreifen in Wahlvorgänge eines Bundeslandes – das Natürlichste auf der Welt sei (Medienstaatsauftrag). Deswegen saßen diesmal wohl ausschließlich rote Klatschpappen im Publikum.

Außerdem wurde Höcke wieder zum Faschisten erklärt. Selbst Auschwitz wurde bemüht, sowie der israelische Ministerpräsident, der Kevin Kühnert tief in die Augen geschaut und gesagt habe: „Die Verantwortung liegt in Ihrer Hand“. Jedenfalls hat Kevin das so verstanden. Gauland, hetzte der Kleine, habe bei der Rede des Israeli übrigens „geratzt“. Da wollte Altmaier nicht länger abseits stehen und geißelte sich selbst dafür, dass „Teile meiner Partei für das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben“. Er meinte das von 1933 – und da soll ihm jemand anderes helfen.

Auf dem Niveau schaukelte das Narrenschiff dem Ausgang zu.“

Spiegel: „Alice Weidel hat gewonnen“

Und „Tichys Einblick“ weiter zu Weidel: „Weidel saß tatsächlich die meiste Zeit zufrieden lächelnd dabei, was strategisch diesmal sogar absolut richtig war, denn während sich die Roten, sowie Altmaier und Kubicki fetzten, war Schweigen Gold.“

Und der „Spiegel“ sieht das ähnlich, auch wenn das seinen Hass auf Weidel & Co, wie man gut an der Wortwahl erkennen kann, noch einmal steigerte: „Im Grunde hat Weidel nicht mehr zu tun, als von der Seite in die Runde zu blaffen, Dinge „unglaublich“ zu finden und ein wenig zu schnauben. Das tut sie auch und hat schon gewonnen. Weil es dann plötzlich ganz still, die Aufmerksamkeit sofort auf ihrer Seite ist – und sie die ohnehin traurige Debatte weiter ins Lächerliche ziehen kann. Dahin, wohin sie sie haben will.“

Schwerer Schaden für Propaganda-Auftrag der ARD

Und Anne Will saß mehr oder weniger hilflos dabei. Ob Anne Will nun ein ähnliches Schicksal ereilt wie Kemmerich & Co? Wohl eher nicht, aber die Forderungen werden nun wieder laut werden, AfD-Politiker doch möglichst auf keinen Fall mehr in solche Sendungen einzuladen. Denn das könnte dem Propaganda-Auftrag des Staatsfunks („Demokratie“) über Gebühr schaden.

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