Wer gedacht hätte, dass die SPD-Intelligenzfrau Sawsan Chebli nun guter Hoffnung ist und sich daher etwas zurücknimmt, hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und deshalb kommt unser Tweet des Tages wieder von ihr:

Gestern twitterte sie – wohl im Zusammenhang mit dem Gedenktag an die Befreiung des KZ Auschwitz:

„Ist ja alles traurig, was damals passierte. Aber dass der Hass wieder aufkommt, da sind die Juden nicht ganz unschuldig. Siehe Siedlungspolitik, Annexion…“ Das höre ich sehr oft, und zwar nicht von Muslimen, Arabern oder Flüchtlingen, sondern von Deutschen ohne Zusatz.“

Stammtischparolen wie bei Berliner SPD und Islamisten üblich

Klugerweise versteckt sich Chebli hier hinter einem Zitat, so dass sie sagen kann, das habe sie ja niemals selbst gesagt, sondern nur zitiert, was so viele Muslime, Flüchtlinge und sogar Deutsche denken. Was immer das dann auch heißen mag. Zufällig retweetet und dadurch für seine Verbreitung gesorgt hat Chebli diesen Text ganz sicher nicht.

Juristisch scheint der Fall ohnehin klar zu sein: So wie es für mich aussieht, hat sich Chebli das Zitat bezüglich der Juden zu Eigen gemacht, da sie sich weder davon distanzierte noch das tatsächlich als Zitat mit Quellenangaben kenntlich gemacht hat. (dazu: Juristische Quelle)

Auf jeden Fall ist klar: In den Kreisen, in denen Chebli vermutlich hauptsächlich verkehrt (Berliner SPD und Muslime), gehören solche gefährlichen Stammtischparolen weitgehend zum guten Ton. Erneut ist Fremdschämen angesagt.

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