(David Berger) Kurz vor dem Jahreskongress der Gewerkschaft der Polizei in Berlin kam es vergangene Nacht zu einem gewalttätigen Anschlag auf das Auto des Pressesprechers der Gewerkschaft, Benjamin Jendro. Kurz danach haben sich Linksextremisten auf“Indymedia“ zur Gewalttat gegen die Gewerkschaft bekannt, die sie als „einen von Nazis durchsetzten, rassistischen Scheißverein“ bezeichnen.

Unser Tweet des Tages kommt von  Benjamin Jendro, dem Sprecher der Gewerkschaft der Polizei in Berlin, der gerade getwittert hat:

„Menschenverachtende Taten“

„Die @GdPHauptstadt hat in der Nacht Besuch von Extremisten bekommen – Unser Betreuungsfahrzeug wurde entglast, Reifen zerstört, im Inneren Flüssigkeit verspritzt – Diese menschenverachtenden Taten schüchtern uns nicht ein, denn wir stehen für einen demokratischen Rechtsstaat.“

Vor einigen Tagen erst berichteten wir, dass die Gewalttaten gegen die Polizisten Berlins im letzten Jahr auf einem hohen Niveau noch einmal zusätzlich zugenommen haben. Eine der Hauptätergruppen sind hier die zahlreichen linksextremen „Antifa“-Gruppen, die – zusammen mit den Araber-Clans – das kriminelle Milieu in Berlin nachhaltig prägen. Und dabei die derzeitige rot-rot-grüne Regierung Berlins als klandestinen Verbündeten sehen, der inoffiziell sein Hand schützend über sie halte – und fest entschlossen sei, den „Nazibullen“ ihre Arbeit zusätzlich zu erschweren.

Hatte die Schutztruppe des WDR Ausgang?“

Interessanterweise sieht das Verhältnis solcher Gruppen zur Polizei ganz anders aus. Dazu haben wir in den letzten Tagen ausführlich berichtet (hier). Passenderweise fragt einer der Follower von Jendro diesen auch auf Twitter:

Hatte die Schutztruppe des WDR Ausgang?“

Und ein anderer schreibt:

Warum lässt sich die Polizei das von diesen Kriminellen gefallen? Das muss harte Konsequenzen haben. Sonst erodiert dieser Rechtsstaat immer mehr. Wer in Deutschland die Polizei angreift, der greift unsere Werte an. Unsere Demokratie darf sich nicht von diesen Menschen einschüchtern lassen.“

Und der AfD-Politiker Claus Schaffer (Landtagsabgeordneter Schleswig-Holstein) mahnt, dass man die nun zuschlagende Schlange an der eigenen Brust genährt hat:

„Die GdP ist im DGB organisiert, der auch Antifa-Kongressen Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Konsequenzen? Fehlanzeige!“

Bekennerschreiben auf Indymedia

Die linksextreme Internetseite, die offensichtlich mit dem Maas-Gesetz eggen Hassrede usw. kompatibel zu sein scheint, hat kurz vor dem hier beschriebenen Attentat zum „Widerstand“ gegen den am 31. Januar in Berlin stattfindenden Kongress der Gewerkschaft der Polizei aufgerufen und die Gewerkschaft als „einen von Nazis durchsetzten, rassistischen Scheißverein“ bezeichnet.

Und dann brüstet man sich dort mit folgendem Text: „Deswegen haben wir den Schweinen diese Nacht in der Tiefgarage der GdP (Kurfürstenstraße 112, Berlin-Tiergarten) ihr Auto mit ihren Propagandamaterialien demoliert. Dazu haben wir die Karre tiefergelegt, die Scheiben des Autos eingeschlagen und den Innenraum mit stinkender Flüssigkeit und einem Feuerlöscher aufgefüllt.“

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