(David Berger) Ausgerechnet ein Konzern mit dem ob seiner politischen Korrektheit fraglichen Namen „Volkswagen“ und ziemlich braunen Stellen in seiner Geschichte lässt den Namen „Volkswagen Halle“ während des AfD-Parteitags in Braunschweig abkleben.

Am ersten Dezemberwochenende findet der Bundesparteitag der AfD in Braunschweig statt. Der Sponsor des Veranstaltungsortes, Volkswagen, möchte nun, dass der Name der „Volkswagen Halle“ während dieser Veranstaltung neutralisiert wird, so ein Sprecher des Veranstaltungsortes gegenüber  dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND):

„Die Betriebsgesellschaft der Halle wird nach derzeitigem Plan am 28. November für eine Unkenntlichmachung des Namens „Volkswagen Halle Braunschweig“ sorgen. Die Buchstaben werden dabei abgedeckt, sagte die Sprecherin der kommunalen Stadthalle Braunschweig Betriebsgesellschaft GmbH dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag).“

AfD stehe gegen die Werte des VW-Konzerns

Der VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh und die Seinen hatten ein solches „Abhängen“ des Namenszuges für die Zeit des AfD-Bundesparteitags bereits vor geraumer Zeit gefordert: Man verurteile die „völkisch-nationalistischen Positionen der sogenannten ‚Alternative für Deutschland‘“: „Diese Partei stellt sich eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander.“

AfD-Parteichef Jörg Meuthen gegenüber dem RND dazu: „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktion einen Gefallen tut.“

Der VW-Käfer als Hitlers Lieblingsprojekt

Die Erfolgsgeschichte von „Volkswagen“ hängt eng mit dem Aufkommen und Erfolg des Nationalsozialismus zusammen: „Der VW-Käfer verdankt seine Entstehung den Nazis: Vor 80 Jahren legte Adolf Hitler den Grundstein für das Volkswagenwerk in Wolfsburg.“ – so die DW vor einem Jahr.

Und weiter: „Zwei Männer, ein Großprojekt: Adolf Hitler und Ferdinand Porsche sind die Macher des VW Käfers. Porsche ist der geniale Konstrukteur, Hitler der politische Geburtshelfer. „Hier fanden sich zwei, die zueinander passten“, resümiert der Historiker Wolfram Pyta, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Stuttgart.“

Probleme mit demokratischen Vorgängen heute und enges Kuscheln mit Adolf Hitler damals – soll noch mal einer sagen, bei VW lege man keinen Wert auf Kontinuität und Tradition…

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