Die Meldungen werden immer alltäglicher: antisemitische Übergriffe v.a. in der bundesdeutschen Hauptstadt Berlin. Dennoch wird PP nicht aufhören, darüber immer wieder zu berichten. Ein Skandal bleibt ein Skandal, auch wenn er zum Alltag gehört und die Täter aus ideologischen Gründen nicht näher beschrieben werden.

Ein Jugendlicher soll gestern früh einen Mann in Berlin Pankow antisemitisch beleidigt und geschlagen haben. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge soll der 16-Jährige kurz nach 9 Uhr in der Berliner Straße aus einer etwa vierköpfigen Gruppe heraus einen 76-jährigen Mann zunächst antisemitisch beleidigt haben.

Beide sollen daraufhin in Streit geraten sein, wobei der Jugendliche hierbei dem Senior mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben soll. Der Mann verlor durch die Wucht der Schläge das Gleichgewicht und stürzte zu Boden.

Täter wieder auf freiem Fuß

Alarmierte Polizisten stellten den mutmaßlichen Schläger und ließen bei ihm eine erkennungsdienstliche Maßnahme durchführen. Anschließend wurde er seinem Vater übergeben. Der Polizeiliche Staatsschutz der Polizei Berlin führt die weiteren Ermittlungen.

Der „Tagesspiegel“ dazu: „In Berlin nehmen antisemitisch motivierte Übergriffe zu. 2018 verzeichnete die Berliner Polizei ein Anstieg antisemitischer Straftaten. Auch im Jahr 2019 bleiben die Taten auf konstant hohem Niveau, sagt Berlins Antisemitismusbeauftragte bei der Staatsanwaltschaft Claudia Vanoni. Der Senat will daher mehr Geld für Antisemitismuspräventation ausgeben. „