(David Berger) Ganz offen wird zugegeben, dass es eine Aversion gegenüber allem Militärischen ist, die den Berliner Senat dazu brachte, nun die Dienstgrade für die Polizisten in Berlin abzuschaffen. Die ohnehin immer schwerer beanspruchten Polizisten der Hauptstadt sollen sich nun nur noch als Dienstleister verstehen. Die kostspielige Änderung hat ihre Ursachen in der linken Ideologie, die Berlin immer mehr gleichschaltet.

Als Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) verkündete, Barbara Slowik solle fürderhin nicht mehr „Der Polizeipräsident (!) in Berlin“ heißen, sondern nur noch Präsidentin der Behörde „Polizei Berlin“, klang das noch harmlos. Doch wenn Sozialisten Sprache ändern, geht es immer auch darum die Untergebenen umzuerziehen. Und in diesem Fall eine Lawine auszulösen.

Kostspielig: Alle Vordrucke müssen nun neu gedruckt werden

Es erinnert an DDR-Zeiten, dass schon kurz danach eine Anfrage des Personalrates auftauchte, die wissen wollte, warum dann die Polizisten noch immer „militaristische Begriffe“ wie „Dienstgrad“ tragen. Und ebenso prompt wie die Anfrage kam, kam die Antwort: Gibt’s ab jetzt nicht mehr! Alle Vordrucke für Anzeigen usw. müssen damit nun neu gedruckt werden und das Wort „Dienstgrad“ muss durch „Amts- und Dienstbezeichnung“ ersetzt werden.

Das wird das Gewerbe des Regierenden Bürgermeisters freuen, der bekanntlich sich bekanntlich durch die Ausbildung zum Schriftsetzer zu seinem heutigen Amt qualifizierte. In den Villen von Wandlitz kennt man sich halt und weiß, was dem Nachbarn oder Vorgesetzten Freude macht.

Weniger freilich denen, die das finanzieren müssen (die sitzen vermutlich in Bayern oder Baden Württemberg) und schon gar nicht den betroffenen Polizisten.

RRG als „Gegner der Durchsetzung von Recht und Ordnung“

Der Chef der Berliner AfD, Georg Pazderski, der von Haus aus weniger Probleme mit Militärischem hat, klagte dann heute auch, der rotrotgrüne Senat verhöhne Berlins Polizisten! Statt Personal aufzubauen, Dienststellen zu sanieren und neue Ausrüstung zu beschaffen, würden  immer neue Möglichkeiten gefunden, um die Autorität der Polizeibeamten bewusst zu beschädigen:

„Mit der Schaffung rechtsfreier Räume in Berlin, dem Antidiskriminierungsgesetz und der Abschaffung der Dienstgrade torpediert der Senat gezielt den verbliebenen Respekt vor den Polizisten und erschwert deren Arbeit. Die Beamten werden faktisch immer mehr zu zahnlosen Tigern degradiert. Fehlt nur noch, dass sie Uniform und Waffen abgeben müssen.“

Dahinter stecke System: Rotrotgrün erweise sich ein weiteres Mal als Feind des Rechtsstaates und Gegner der Durchsetzung von Recht und Ordnung. Die AfD stehe dagegen fest an der Seite der Polizei und fordere, den Beamten „endlich wieder den Rücken zu stärken, damit Berlin wieder sicher wird.“

***

MIT EINEM KLICK KÖNNEN SIE DEN UNABHÄNGIGEN UND FREIEN JOURNALISMUS VON PP UNTERSTÜTZEN:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: PP