Ein Gastbeitrag von Achill Patras

Autokäufern wird das Leben in Deutschland wahrlich schwergemacht. Erst kommen dubiose Abmahnvereine auf, die sich auf ebenso dubiose EU-Richtlinien beziehen und bremsen den guten alten Diesel aus. Aktuell droht eine Steuer auf das Spurengas CO2, die die Deindustrialisierung Deutschland vorantreiben wird. Und als ob dies alles nicht genug wäre, wird Deutschland mit billigen Halal-Autos aus Nordafrika überschwemmt. VW möchte nun noch einen draufsetzen und plant eine Megafabrik in der Türkei.

Vorreiter in diesem Geschäft ist der Renault-Nissan Konzern. Dieser hat die Produktionsstandorte seiner ursprünglich rumänische Billigmarke Dacia zu großen Teilen nach Marokko verlagert. Über eine Milliarde Euro wurden in Tanger und Casablanca in neue Fabriken investiert. Gewaltige Wertschöpfungsketten wurden ins islamische Ausland transferiert und entsprechende Arbeitsplätze in Europa abgebaut. Mittlerweile stammen die in Deutschland verkauften Modelle des Sandero, des Lodgy and der Kleintransporter Dokker ausschließlich aus Nordafrika. Auch ein Großteil des Logan wird mittlerweile in Marokko gefertigt. Die wenigsten Fahrer wissen wohl, dass mit Ihrem Autokauf das islamische Königreich unterstützt haben.

Autodevisen für den Angriffskrieg gegen die Kurden

Aber auch ein Kauf der Marke des französischen Mutterkonzerns Renault unterstützt Islamistische Machthaber. So hat Renault kräftig im Erdogan-Reich investiert. 2018 wurden über 300.000 Renault Clio und Megane zusammengeschraubt und über 600.000 Renault Motoren in der Türkei produziert. Erdogan wird es sicher freuen, denn er braucht dringend Devisen für seinen Angriffskrieg gegen die Kurden in Syrien.

Seit dem Einmarsch der türkischen Armee im Nachbarland Syrien ist die Berichterstattung über das Reich am Bosporus gerade schlecht. Inflation und Arbeitslosigkeit haben der türkischen Wirtschaft in den letzten Jahren zugesetzt. Angela Merkel hilft dem islamischen Despoten zwar mit deutschen Steuermilliarden nach Kräften. Aber eine funktionierende Realwirtschaft ersetzten die Merkel-Spenden nicht.

VW Logik – Osteuropawerk wird in Asien gebaut

Umso wichtiger sind die geplanten Investitionen des VW Konzern. Die Niedersachsen planen die Autoproduktion in Deutschland herunterzufahren und nur noch E-Autos im Mutterland zu produzieren. Da der Rest der Welt weiterhin Autos mit Verbrennungsmotor fahren wird, handelt es sich also um Produktionsverlagerungen. Ausersehen für das neue Multi-Marken Werk, in dem Skoda Superb und der VW Passat gebaut werden sollen, war Osteuropa. Im Rennen waren Serbien und insbesondere Bulgarien. Seit Ende September verdichten sich aber die Hinweise, das VWs Osteuropawerk nicht in Osteuropa, sondern im türkischen Kleinasien gebaut werden soll. Denn den Zuschlag für die Milliardeninvestition scheinen Erdogan und der Standort Izmir erhalten zu haben.

Um ein PR-Desaster zu vermeiden, hat der VW Konzern die Entscheidung für die Türkei auf einen Zeitpunkt nach dem türkischen Einmarsch vertagt. Die Berichte über vertriebene und misshandelte Kurden und Christen sollten wohl nicht auf der gleichen Zeitungsseite wie die Standortentscheidung stehen. Ob der Konzern seine Entscheidung aber wirklich rückgängig macht, bleibt abzuwarten.

Türkeientscheidung wäre nicht nur in Osteuropa schwer vermittelbar

Für einen Standort innerhalb Europas und der EU sprechen dabei viele Faktoren. So wird eine Entscheidung für die Erdogan-Türkei in Osteuropa dem Hauptabsatzmarkt der produzierten Fahrzeuge schwer vermittelbar sein.

Die Türkei ist der Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches. Jahrhunderte lang haben die Osmanen Osteuropäer vergewaltigt und unterjocht. Unzählige Kinder wurden als Kindersoldaten -die sogenannten Janitscharen-  versklavt und in immer neuen Kriegen gegen die christlichen Staaten Europas verheizt. Eine Aufarbeitung dieser Gräueltaten hat nicht mal im Ansatz stattgefunden. Ganz im Gegenteil: Erdogan sieht sich in der Nachfolge des osmanischen Reichen und strebt eine territoriale Expansion wie aktuell in Syrien langfristig auch in Europa an. Ob Erdogan ein geeigneter Partner für Milliardeninvestitionen ist, sollte der VW Konzern vielleicht nocheinmal überdenken.