(David Berger) Erneut musste AfD-Mitbegründer Bernd Lucke (57) seine Vorlesung an der Universität Hamburg als Professor für Makroökonomie abbrechen. Der Grund waren massive Störungen linker Studenten, die die Sicherheit des Professors erneut gefährdeten

Obwohl nach der Störung seiner ersten Vorlesung die Sicherheitsvorkehrungen von der Uni Hamburg stark erhöht worden waren – nur angemeldete Studenten durften den Hörsaal betreten – gelang es etwa 30 teilweise vermummten Studenten in den Raum zu gelangen. Sowohl hier wie vor dem Hörsaal skandierten sie immer wieder den „Antifa“-Ruf „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda!“.

Zwei Mitarbeiter der Sicherheitsfirma verletzt

Lucke beendete daraufhin seine Vorlesung und verließ das Universitätsgelände. Die Unileitung teilte FOCUS.Online mit: „Die vermummten Störer haben die Sicherheitskräfte gewaltsam überwinden können. Sicherheitskräfte dürfen ja nicht im selben Ausmaß agieren wie die Polizei. Zwei Mitarbeiter der Sicherheitsfirma wurden dabei verletzt. Die Vorlesung wurde gemäß des vorbereiteten Sicherheitskonzepts abgebrochen, da durch die gewaltsamen Störer die persönliche Sicherheit aller Anwesenden nicht länger gewährleistet werden konnte.“

Bereits vergangene Woche war es zu tumultartigen Szenen im Hörsaal gekommen, sodass Lucke seine Vorlesung abbrechen musste.

Steht Höcke Lucke oder den linksradikalen Pöblern näher?

Der bekannte Politikwissenschaftler Götz Aly schrieb dazu:

„Als der Professor für Volkswirtschaftslehre Lucke nach einigen politischen Irrungen und Wirrungen in der vergangenen Woche wieder seine Lehrpflichten an der Universität Hamburg erfüllen wollte, verhinderten das sich links gebärdende Studenten und Studentinnen. Viele von ihnen brüllten „Nazi-Schweine raus aus der Uni“ und „Hau ab! Hau ab!“. Lucke war 2015 ausdrücklich wegen des zunehmenden, von einflussreichen Funktionären wie Alexander Gauland und Jörg Meuthen geduldeten Rechtsradikalismus aus der Partei ausgetreten. Inhaltlich zutreffender äußerte sich hingegen jener mit einem „FCK AFD“-Pulli angetane Hamburger Student, der nicht auf den angeblichen „Nazi“ Lucke abhob, sondern auf dessen „neoliberale Ideen“ und deshalb fordert: „So jemand gehört nicht an die Universität.“ Im Gegensatz zu Lucke befindet sich dieser junge Mann insoweit im geistigen Gleichklang mit Björn Höcke, der die „neoliberale Ideologie“ ebenfalls verdammt, weil sie Völker und Staaten „zu Wurmfortsätzen global agierender Konzerne“ mache.“


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