(David Berger) Dass man Politik nicht nur mit der Kritik an der Migrationspolitik Merkels machen kann, hat auch die AfD erkannt. Und ist bemüht nun nach und nach auch zahlreiche andere Themenfelder zu besetzen. Dazu gehören auch stark emotional besetzte Themen wie der Tierschutz.

Was Salvini und Berlusconi in Italien gelang, müsste doch auch in Deutschland möglich sein – dachte sich vermutlich die AfD bei der Suche nach neuen Themenfeldern, die sie besetzten könnte – und engagiert sich nun auch im Tierschutz.

Was sicher ein ehrenwertes Anliegen ist, wie der jüngste Skandal der Schweizer Pharma-Firma Inthera zeigt. Es sollen dort Versuche an Laborhunden durchgeführt worden sein, bei denen hohe Dosen einer Substanz verabreicht wurden, durch die es zu Verblutungen kam, die bis zum Tod führten. Aufgedeckt wurde der Vorfall vom deutschen Verein Soko Tierschutz. Das zuständige Veterinäramt hat auf die Recherchen reagiert und die Ermittlung aufgenommen.

Schockiert von veröffentlichten Videos

Den agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Stephan Protschka, der bislang durch seine zweifelhaften Kontakte ins rechtsextreme Lager Schlagzeilen machte, haben – so eine Mitteilung der AfD an die Presse – die veröffentlichten Videos „sehr schockiert“:

Und weiter: „Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass hier Tierversuche durchgeführt wurden, die gegen internationale Tierschutzgesetze verstoßen haben, dann ist das auf das schärfste zu verurteilen. Üblich ist es eigentlich, dass in solchen Fällen die Tiere rechtzeitig eingeschläfert werden. Warum gab es in der Nacht keine Betreuung der Tiere?“

Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände

Die AfD-Fraktion setze sich für eine konsequente Umsetzung der Tierschutzgesetze ein, wonach Tieren keine Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden dürften, so die Pressemitteilung weiter: „Tiere sind Mitgeschöpfe und keine Sachgegenstände. Ausnahmen für grausame oder unnötige Tierversuche darf es auch nicht in der Wissenschaft geben.“

Proschka sei froh, „dass das zuständige Veterinäramt so zügig die Ermittlungen aufgenommen hat und hoffe auf eine schnelle Aufklärung.“

Aber auch bei den Grünen macht man sich Gedanken in Sachen Tierschutz, zumindest so ansatzweise – in Unterordnung unter die neue Klimareligion. Ganz vorne mit dabei ein Mitglied von #FridaysForFuture, Jakob Blasel, der irgendwie wie der eidgenössische Clon von Rezo wirkt… 

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