„Leuchtturm des Abendlandes“: Warum David Berger statt Tagespolitik wieder auf Thomas von Aquin setzt. Eine Momentaufnahme  Von Stefan Meetschen“ – so der Einleitungstext zu einem, in der aktuellen traditionsreichen katholischen Wochenzeitung „Die Tagespost“ erschienenen Portrait über meine Person, das hier kurz vorgestellt werde soll.

Berger hatte die Nase vorn und das Wissen, wo es in der Catholica am intensivsten stinkt.

Meetschen, der von Warschau nach Berlin gekommen war, um das Hintergrundinterview mit mir zu führen, beginnt: „Kader-Theologe des Vatikans, Chefredakteur einer Zeitschrift für Homosexuelle, Polit-Aktivist rechts von der Mitte oder von dort, wo früher die Mitte war – für David Berger waren die vergangenen Jahre gepflastert mit beruflichen Eruptionen. Dabei knallte er mit seinem Skandal-Buch „Der heilige Schein“, das zu seiner Entlassung aus dem kirchlichen Dienst führte, und durch sein darauf folgendes Verhalten in der Öffentlichkeit vielen katholischen Persönlichkeiten verletzend und zum Teil ehrabschneidend und unwahr vor den Bug. Wahr ist aber auch: einiges von dem hochexplosiven Stoff, den Berger damals enthüllte, mittlerweile durch prominente Kleriker-Affären und Opfer-Klagen bestätigt worden. Sodom, Gomorrha, Rom – Berger hatte die Nase vorn und das Wissen, wo es in der Catholica am intensivsten stinkt.“

Midlife-Krise, Läuterung?

Und weitert: „Umso mehr kann man sich wundern, dass der Publizist ausgerechnet jetzt, da der kirchliche Sündenpfuhl die Menschen schier über jede Belastungsgrenze hinaus schockiert, mit der Neuauflage eines Buches an die Öffentlichkeit tritt, das schon vom Titel her, „Thomas von Aquin. Leuchtturm des Abendlandes“, versöhnlich klingt. Versöhnlich katholisch. Was steckt dahinter? Midlife-Krise, Läuterung?

Bei der Begegnung im Stammhaus des „Café Einstein“ in Berlin gibt Berger zu, dass er sich in den vergangenen Jahren bei der Betreibung seines Blogs „Philosophia Perennis“ immer mehr von der eigentlichen Intention der Website entfernt habe. „Ich habe mich bei der journalistischen Arbeit immer mehr in Tagesfragen verloren. Dabei wollte ich mit der Website eigentlich die aktuellen Probleme vor einem philosophischen Hintergrund beleuchten.“

Im Unterschied zu Politik & Co ist der Katholizismus ein Paradies der Humanität

Manchmal greift der Gründer der Kirche auf unvollkommene Werkzeuge zurück. Eigentlich fast immer.

Und auch am Schluss trifft Meetschen m.E. meine Situation und den Umgang der katholischen Kirche mit Menschen, die in keine Schublade passen, ganz gut, wenn er v.a. mit Zitaten aus unserem Interview schließt:

„Berger: ‚Ich möchte zeigen, wie unglaublich human der Katholizismus ist. Ich möchte den Leuten klar machen, dass das christliche Menschenbild dem Menschen gerecht wird.‘ Als er die Kirche kritisiert habe, hätten ihn die Linken zur Galionsfigur erkoren, dann jedoch zur Hassfigur. Bei der Kirche seien die Versöhnung, die Buße und die Rückkehr stets möglich gewesen. Der Weg zum Beichtstuhl stehe einem stets offen.„Das gibt es nur im Bereich der übernatürlichen Gnade. In keiner Partei.“

Besonders stolz ist David Berger, dass eine Managerin, die keinen Bezug zum Glauben habe und das Thomas von Aquin-Buch gelesen hat, durch das neue Buch neugierig geworden sei auf den Katholizismus. Das katholische Denkgebäude. Weshalb man sein neu aufgelegtes Buch auch nicht vorschnell als PR-Trick abkanzeln sollte. Manchmal greift der Gründer der Kirche auf unvollkommene Werkzeuge zurück. Eigentlich fast immer.“

Der gesamte Beitrag enthält weitere zahlreiche Information zu der Arbeit bei „philosophia perennis“, er beantwortet u.a die Fragen, ob jetzt nicht der geeignete Zeitpunkt gekommen wäre, den seit Kindertag gehegten Wunsch, Priester zu werden, endlich zu erfüllen, und wie es mit PP weitergehen wird.

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Der gesamte Artikel kann für Nichtabonnenten im E-Paper nachgelesen werden: Die Tagespost. Gleichzeitig einen gute Chance, die Zeitung kennen zu lernen, die einen exzellenten Politik- und Kulturteil hat und aktuelle Fragen (wie in dieser Ausgabe die Islamisierung Europas) überhaupt deutlich anders als die Mainstreampresse aufarbeitet.

Er ist jetzt auch auf der Online-Seite der Tagespost verfügbar: Der Zerrissene –
„Leuchtturm des Abendlandes“: Warum David Berger statt Tagespolitik wieder auf Thomas von Aquin setzt. Eine Momentaufnahme.

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