(David Berger) Wie österreichische Medien melden, wird die FPÖ heute Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache suspendieren. Ob der Skandalpolitiker einem Partei-Ausschluss durch seinen freiwilligen Rückzug zuvorkommt, ist noch unklar.

Er hatte der FPÖ zu ihrem Höhenflug verholfen, aber auch zu ihrem eminenten Absturz bei den letzten Österreichwahlen. Zu dem Ibiza-Video-Skandal kam der Spesenskandal und eine zu große Nähe zu extrem rechten Bewegungen in Österreich, die ihn als Helden feierten. Im April meldete der „Standard“: „Identitären-Chef Sellner von Strache wieder begeistert. Der Rechtsextremen-Anführer ist über die Aussagen des Vizekanzlers zum „Bevölkerungsaustausch“ hocherfreut“.

Nähe zu Sellner & Co wurde FPÖ-Mann zum Verhängnis und schadete seiner Partei

Dafür wurde die FPÖ nun abgestraft, obwohl sie mit Hofer einen wesentlich glaubwürdigeren Politiker ins Rennen geschickt hatte: Ein katastrophaler Absturz auf 16 Prozent!

„Es wird am Dienstag zu einer Suspendierung von Heinz-Christian Strache kommen“, kündigte gestern Abend Oberösterreichs FP-Chef Manfred Haimbuchner in den „Oberösterreichischen Nachrichten“ an. „Wir brauchen eine Neustrukturierung der Partei – hin zu einer gesamthaften seriösen Rechtspartei wie in Oberösterreich und weniger schrill.“ – so Heimbucher weiter.

Heute Vormittag um 10.30 will Strache vor die Presse treten und ein Statement zu seinem weiteren Vorgehen abgeben: Im günstigsten Fall erweist er seine Partei einen letzten Liebesdienst und zieht sich freiwillig komplett aus der Politik zurück.

Nimmt sich die AfD ein Vorbild an der FPÖ?

Besonders aufmerksam zur Kenntnis genommen wird der Vorgang unter den gemäßigten Anhängern und Mitgliedern der AfD in Deutschland: Nicht nur, dass der Name Höcke so ähnlich klingt wie jener des Österreichischen Politikers, der nun der FPÖ zu dem Wahldebakel vom letzten Sonntag verhalf.

Auch Höcke spaltet derzeit die AfD in einer zuvor nicht gekannten Weise, treibt sie mit Hilfe seiner fanatischen Fußtruppen in den sozialen Netzwerken und auf einigen alternativen Blogs vor sich her und stellt so für die AfD eine eminente Gefahr dar. Er könnte durch seine Nähe zu rechtsradikalen Kräften, seine Positionen und sein Auftreten dafür sorgen, dass die bundesweite Bedeutung der AfD stark abnimmt und auf absehbare Zeit nur noch im Osten eine Rolle spielt.

Update: Martin Sellner zu unserem Beitrag: „Unfassbarer Unsinn“


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