(David Berger) Der Chefredakteur der „Welt“, Ulf Poschardt, ist begeistert und gratuliert. Der Anlass: Der Neffe der bekannten Twitter-Staatssekretärin Sawsan Chebli hat gestern die Ergebnisse seines schriftlichen Staatsexamens in Jura erhalten: 11 Punkte!

Damit soll er laut Chebli einer „der 1-2% Besten aus Berlin und Brandenburg“ sein.

Wer nun denkt, Chebli freut sich über diesen Erfolg ganz besonders, weil sie bald die rund 30 Anzeigen, die sie wöchentlich stellt über den neuen „Familienwanwalt“ laufen lassen kann, hat sich aber getäuscht.

Sawsan Chebli jetzt auch Strafanzeigen-Königin: 30 Anzeigen pro Woche oder mehr

Nein, auch diese Nachricht aus der Familie Chebli wird selbstverständlich mit einer Botschaft verbunden:

„Seine Mutter, also meine Schwester, durfte als Flüchtlingskind weder Ausbildung noch Abitur machen und auch nicht studieren.“

Statt sich mitzufreuen, kommen natürlich bereits die ersten bösen Menschen, die in den Becher der Freude den Wermutstropfen gießen. Einer fragt ungezogen:

Bekommt er eine Rolex als Geschenk für die bestandene Prüfung?“

Und ein anderer bemerkt:

„Wäre ich Ihr Neffe, würde ich Ihnen mächtig die Meinung geigen, dass Sie hier seine Prüfungsergebnisse veröffentlichen. Aber für die persönliche Profilierung ist Ihnen nichts heilig!“

Auch die Frage, warum die Schester von Chebli weder Ausbildung noch Abitur machen durfte, kommt da natürlich auf: „Ist das in Deutschland Palästinenserinnen verboten oder wollte das die Familie nicht?“ – fragen sich nun ratlos die Fans von Sawsan…

Auf die Antwort sind wir natürlich alle gespannt. Schalten Sie also auch nächstes mal wieder ein, wenn die „Welt-Redaktion“ zu einer Sondersitzung zusammen kommt, weil Sawsan Chebli erneut im Flugzeug auf Englisch angesprochen wurde.

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