Darf die „Junge Freiheit“ neben der „Jüdischen Rundschau“ liegen?

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(Volker Fervers) „Widerstand steigt auf!“ ist wieder zurück auf dem Wallrafplatz zwischen Dom und WDR. Am vergangenen Samstag riefen die Aktivisten die Bürger auf, sich bei der Europawahl am 26. Mai 2019 als Wahlhelfer zu melden oder Wahlbeobachter zu werden. Dabei kam es auch zu einer der Gegendemonstrantinnen.

Die „Zukunft Europa“ müssen wir mitgestalten, und das geht nur, wenn die EU-Wahl am nächsten Sonntag, den 26. Mai 2019, regulär abläuft und die Auszählung der Stimmzettel korrekt vorgenommen wird. Dazu wird jede Hand und jedes Auge gebraucht.

Vor einer Woche bei unserem Infostand auf dem Alter Markt lärmten linke Störenfriede noch mit Hilfe von Schwachstrom. Deren Dauerbeschallung klang wie tote Hose und störte die Hochzeitsfeiern vor dem Rathaus.

Auf dem Wallrafplatz versuchen sie, den Zugang zu unserer Versammlung mit einem Transparent zu blockieren. Die Polizei unterbindet das sofort – wofür wir uns herzlich bedanken – und positioniert die antifaschistische Kampfgruppe vis á vis. Jetzt müssen wir dem Übel ins Gesicht sehen.

Wer die Wahl hat … muss sich informieren

Der Stand füllt sich. Mehrere schon aktive Wahlhelfer kommen zu uns als Gesprächsgäste, die gerne den angehenden Wahlhelfern Tipps zur Durchführung mitgeben.

Was muss ich als Wahlhelfer tun? Was darf ich als Wahlbeobachter? Darf ich die Stimmen mitauszählen? Darf ich photographieren? Wer stellt das Ergebnis fest? E-Mailadressen und Telephonnummern werden ausgetauscht. Wir reden auch über die Zusammenarbeit von Wahlvorstand und Wahlbeobachtern. Unsere Checkliste für Wahlbeobachter und unser Video für Wahlhelfer und Wahlbeobachter helfen hierbei.

Schlechte Verlierer

Eine Gegendemonstrantin taucht auf und verlangt von uns lautstark Auskunft über unsere Berechtigung, die Zeitung „Jüdische Rundschau“ auszulegen. Noch dazu in unmittelbarer Nähe der „Jungen Freiheit“, einer „Nazi-Zeitung“. Dass diese Nazi-Zeitung den Gerhard-Löwenthal-Preis vergibt, der dem Juden Gerhard Löwenthal gewidmet ist, und auch sonst durch seine israel-freundliche und klar jeden Antisemitismus bekämpfende Art bekannt ist, ist der Mitarbeiterin aus dem NS-Dokumentationszentrum wohl entgangen.

Soviel Ignoranz lässt uns mit den Kopf schütteln; eine Person mit Clownnase handelt sich eine Strafanzeige ein, während weitere Gestalten mit großen Säcken um den Hals verloren im Strom der Schaufensterbummler stehen. Auf ihren Säcken steht etwas von Müll. Das kann jeder sehen.

Nachdem es mit dem Gegenprotest so schlecht gelaufen ist, verfolgen uns einige der Linken noch bis ins Parkhaus und verabschieden sich aus ihrem Auto heraus im Vorbeifahren mit „Wir kriegen Euch!“

Ihre Stimme zählt!

Melden Sie sich auch jetzt noch als Wahlhelfer in Ihrem Wahlkreis. Alle Plätze schon besetzt? Dann werden Sie am Wahltag Wahlbeobachter! Gehen Sie einfach kurz vor 18:00 Uhr zur Wahl und bleiben Sie während der Auszählung dabei.

Am nächsten Samstag, den 25. Mai 2019, einen Tag vor der EU-Wahl, findet unser letzter Informationsstand „Zukunft Europa“ statt.

•        Ihr möchtet Wahlbeobachter werden? Wir geben Tipps.

•        Ihr möchtet die Freien Medien bekannt machen und die Bürger aufklären? Wir geben euch kostenlose Flyer zum Verteilen.

•        Ihr möchtet aktiv werden? Kommt vorbei!

Euer Widerstand steigt auf!

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