(David Berger) Wie wir berichteten, konnten die Pläne zum Bau einer großen Moschee in Rostock vorerst auf Eis gelegt werden. Aber sie sind noch immer nicht vom Tisch. Sowohl Gegner wie Befürworter intensivieren nun ihr Engagement.

Ermutigt durch die ersten Erfolge gehen die Rostocker deshalb zusammen mit der AfD am kommenden Montag, den 25.3. wieder demonstrieren. Weiterhin werden auch immer noch Unterschriften für das Bürgerbegehren gesammelt.

Antifa, Islamisten und evangelische Kirche in einem Boot

Natürlich wird auch fleißig zum Gegenprotest getrommelt. Pikant ist dabei vor allem, dass die Antifa schlagkräftig mit der protestantischen Kirche zur gleichen Zeit am gleichen Ort (Holbeinplatz) auftreten und sich gegen die kritischen Menschen für Islamisten stark machen will.

In dem Einladungstext heißt es: „Die Religionsgemeinschaften Rostocks wollen mit einer interreligiösen Kundgebung am Holbeinplatz am kommenden Montag dafür eintreten, dass der Islamische Bund ein angemessenes Gebäude für seine Gebete in Rostock errichten kann. Der bisherige Bau ist viel zu klein für die in den vergangenen vier Jahren stark angewachsene Gemeinde.“

Auch Vertreter der jüdischen Gemeinde nimmt teil

Wie wir bereits berichteten, wird der Islamische Bund, für den man sich hier einsetzt, vom Verfassungsschutz überwacht.

Der Brandenburger „Ökumenepastor“ (was immer das sein soll) Tilman Jeremias hat sich zum Bauexperten entwickelt und sich sogar schon Gedanken über ein mögliches Grundstück gemacht. Auf der Kundgebung soll auch Maher Fakhouri vom Islamischen Bund sprechen. Aber auch Juri Rosov, der Leiter der jüdischen Gemeinde Rostock, wird vertreten sein. Ein katholischer oder orthodoxer Geistlicher scheinen nicht teilzunehmen.

Nach der Kundgebung sind die Teilnehmer ausdrücklich eingeladen, an der Antifa-Gegendemo gegen die Großdemo der AfD gegen den Moscheebau teilzunehmen.

Antifa gibt sich wenig christen- oder staatsfreundlich

In dem Aufruf heißt es: Christentum und Islamkritik würden dazu dienen „die Gesellschaft zu spalten. Den eine gespaltene Gesellschaft wird sich nicht gegen die Ungerechtigkeiten von Staat und Kapital wehren. Lieber wird die Wut auf schwächere Minderheiten projiziert.Doch wir lassen uns nicht spalten!

Wir stehen gemeinsam gegen Rassismus auf der Straße und werden jegliche Ungerechtigkeit bekämpfen bis wir unsere Utopie einer freien solidarischen Gesellschaft erreicht haben.“

Die evangelische Kirche auf der Straße gegen Christentum, Staat und Kapital? Das Islam-Appeasement erfordert offensichtlich ein enormes „sacrificium intellectus“*.

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* lat. „Opfer des Verstandes“. Bedeutet so viel wie, dass man sein eigenes Denken unter einem Machtanspruch einer übergeordneten Autorität zurückstellt.

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