Gestern berichteten wir von dem ärgerlichen Agieren des Pfarrers von Coesfeld (Bistum Münster). Ein engagierter Katholik der Pfarrei wollte eine Veranstaltung über Christenverfolgung organisieren. Der Pfarrer verleumdete plötzlich die Veranstaltung als AfD-Event. Es folgten Angriffe und ein Anschlag auf die Firma des engagierten Katholiken durch die Antifa.

Wir veröffentlichen hier eine der vielen Zuschriften, die an den Pfarrer gerichtet wurden. Sie stammt von einem Mitglied der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ und engagierten, romtreuen Katholiken.

Sehr geehrter Herr Pfarrer Hamanns!

Als Mitglied der Gesellschaft für bedrohte Völker verfolge ich seit Anfang der 70iger Jahre aufmerksam die Lage religiöser & ethnischer Minderheiten überall auf der Welt. Verschiedene international anerkannte Berichte u. a. von Open Doors & Kirche in Not belegen seit Jahren regelmäßig, dass christliche Minderheiten weltweit die am stärksten diskriminierten & verfolgten religiösen Gemeinschaften sind.

Im eklatanten Gegensatz dazu steht die Ignoranz gegenüber dem Thema, resp. die faktische Schweigespirale von Medien & Politik in unserem Land.

Pfarrgemeinde wäre richtiger Ort

Nun lese ich von der geplanten Veranstaltung des Coesfelder Unternehmers Günter Geuking zum Thema. Als gläubiger Christ und engagierter Menschenrechtler kann ich eine solche Initiative nur begrüßen, für die mir im übrigen ein Veranstaltungsort wie der in Ihrer Gemeinde bestens geeignet erscheint.

Schwester Hatune steht bekanntlich keiner politischen Partei nahe und lässt sich aufgrund ihrer völligen Unabhängigkeit auch von niemandem vereinnahmen. Aufgrund der Berichterstattung in Presse, Rundfunk und Fernsehen ist sie der Öffentlichkeit bestens bekannt als tatkräftige Helferin u.a. mit ihrer eigenen „Schwester-Hatune-Stiftung – Helfende Hände für die Armen“ sowie als authentische Glaubenszeugin anerkannt. Zudem wurde sie u.a. 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz 1.Klasse ausgezeichnet.

Undemokratisch-totalitäres Klima in unserem Land

Wenn sie gelegentlich auch auf Einladung der AfD Vorträge zum Thema gehalten hat, so lässt sich daraus bestenfalls schließen, dass diese Partei im Unterschied zu anderen, etwa den Bündnis Grünen, Interesse am Schicksal unserer verfolgten Glaubensgeschwister zeigt.

Die Tatsache, dass Sie als zuständiger Pfarrer nun die ursprüngliche Vereinbarung mit dem Veranstalter aufkündigen, legt den Verdacht nahe, dass dies auf Druck von außen geschah bzw. dem zunehmend undemokratisch-totalitären Klima in unserem Land geschuldet ist.

Ist Ihnen denn nicht bewusst, dass Ihre Entscheidung einer faktischen Zensur zum Thema gleichkommt, Sie selbst gewissermaßen im vorauseilenden Gehorsam handeln und damit der herrschenden Ignoranz gegenüber der Christenverfolgung Vorschub leisten?!!

Den verfolgten Christen in aller Welt Gesicht & Stimme

Ich appelliere dringend an Sie, Ihre Entscheidung zu überdenken, wie ursprünglich vereinbart der geplanten Veranstaltung in Ihrer Gemeinde Raum zu geben und damit die Chance zu wahren, dass  den verfolgten Christen in aller Welt Gesicht & Stimme gegeben wird.

Ihnen und Ihrer Gemeinde wünsche ich Gottes reichen Segen, Mut und Kraft, dem äußeren Druck christenfeindlicher Kreise zu widerstehen und ein klares Bekenntnis für Christus & seine verfolgten Geschwister, die auch die unseren sind, zu geben.

Mit besten Grüßen XXX (Name und Anschrift des Autors sind der Red. bekannt)