Funkprojekt von ARD- und ZDF zum Karneval: Sumoringer-Verkleidungen diskriminieren dicke Menschen

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(c) Screenshot Fb

(David Berger) Die von den selbst ernannten Inquisitoren der Politischen Korrektheit bei ARD und ZDF ersonnenen Regeln für einen politisch korrekten Karneval machen derzeit die Runde. Typisch für die Gleichschaltung aller Lebensbereiche nehmen sie dabei den Menschen die Möglichkeit, über einige Tage im Jahr ein Stück weit Anarchie zu erleben.

In den Hochburgen des karnevalesken Frohsinns ist seit gestern mit dem Straßenkarneval der Ausnahmezustand ausgebrochen. Der war seit Menschengedenken eine Zeit, in der Menschen über die Stränge schlagen durften. In der sie nicht politisch korrekt sein mussten, gesellschaftliche Konventionen hinter sich lassen und Könige, Papst und andere Machthaber kritisieren konnten.

Wer die Karnevalstage zwischen Weiberfastnacht bis zum „Veilchendienstag“ einmal – besonders in Köln – erlebt hat, der weiß, wie dieses Gefühl die ganze Atmosphäre des Karnevals bestimmt.

Keine Gnade für als kämpferische Araber verkleidete Indigene

Doch auch dem Karneval, einem der letzten wenigen Bereiche einer spielerischen Anarchie für Indigene, haben Bessermenschen längst den Kampf angesagt. Ganz vorne mit dabei auf unsere Kosten natürlich jetzt auch ARD und ZDF, die wichtigsten Anstalten betreuten Denkens:

Menschen schildern in einer von unserem Zwangsrundfunkbeitrag finanzierten Videoreihe, wie sie für ihr ganzes Leben traumatisiert wurden, weil sie auf dem Karneval Blackfacing (jemand malt sich das Gesicht schwarz an), als Frauen verkleidete Männer oder Menschen in Indianerkostüm sehen mussten. Auch – aus aktuellem Anlass – als furchterregende „Araber“ verkleidete Männer finden bei den politisch korrekten Spaßbremsen keine Gnade.

Zunächst war es der Sitzungs-, jetzt kommt der Straßenkarneval, der politisch gleichgeschaltet werden soll. Jeder, der sich ein wenig in der Geschichte des Karnevals auskennt, weiß: Das hatten wir mit etwas anderen Vorzeichen doch alles schon mal. Zu jener Zeit, als die Jungfrau aus dem Kölschen Dreigestirn nicht mehr von einem Mann gespielt werden durfte …

Aldi-Tüten und Adiletten diskriminieren Harz 4-Empfänger

Ganz durchgeknallt wird es, wo eine vollschlanke Frau darüber berichtet, dass sie sich diskriminiert fühlt, wenn sich Männer als Sumo-Ringer verkleiden und eine andere von einem lebenslangen Trauma berichtet, weil einige Mitschüler sich als „Assis“ (Asoziale) mit einer Alditüte und Adiletten verkleidet hatten – obwohl ihre Eltern immer bei Aldi eingekauft haben.

Spätestens bei solchen Produktionen wird einem klar, dass unsere Gesellschaft vor allem moralisch in ein tiefes Loch gefallen ist – und die Mainstreammedien tun das ihre, um die letzten Reste vernünftigen Denkens, das zwischen Wichtigem und Unwichtigem wohl zu unterscheiden weiß, zu zerstören. Eine schwerkranke Gesellschaft feiert das, was vom Karneval noch übrig ist. Aber nicht mehr lange.