Am 10. Februar hat Viktor Orbán eine „Rede zur Lage der Nation“ gehalten, in der eindrucksvoll der erfolgreiche Aufstieg Ungarns seit 2009 zu alter Größe beschrieben wird. Gleichzeitig erteilt er allen Versuchen v.a. der EU, Europa in eine Art muslimische Sowjet-Union zu verwandeln, eine klare Absage.

Optimistisch blickt Orbán in seiner Rede in die Zukunft mit Worten, die man jedem unserer Parteipolitiker in Deutschland immer wieder neu ins Stammbuch schreiben möchte: „Für uns bedeutet es nicht den Sieg, wenn unsere Partei gewinnt. Für uns bedeutet es den Sieg, wenn unser Land gewinnt. Ich gehöre zu jenen, die tief davon überzeugt sind, dass jedes ungarische Kind besser leben können wird als seine Eltern, und ich glaube auch, dass ihre große Mehrheit diese Chance auch wird nutzen können.“ Welcher deutsche Politiker kann dies noch so sagen ohne schamlos zu lügen?

Devise des Kommunismus: „Und morgen wird die Welt international!”

In einem eigenen Absatz wendet er sich auch mit mahnenden Worten an Angela Merkel:

„In dieser Woche feierten die Bundeskanzlerin der Deutschen und die vier mitteleuropäischen Ministerpräsidenten gemeinsam den Jahrestag der letzten Stunde des Kommunismus und der Sowjetunion. Wenn ich mich jetzt umsehe, dann erkenne ich, es gibt hier viele, die die „Internationale“, die man damals am Ende einer jeden Feier singen ließ, höchstens vom Titel her kennen.

Für sie zitiere ich aus der ungarischen Übersetzung: „Und morgen wird die Welt international!”

Devise der EU-kraten: „Morgen wird die Welt international!“

Vor dreißig Jahren hatten wir gedacht, wir hätten die das Ende der Nationen und die Übernationalität verkündende kommunistische Denkweise auf den Misthaufen der Geschichte hinausgeworfen. Anscheinend haben wir uns geirrt. Die Parole ist heute die gleiche: Morgen wird die Welt international!

Erneut wird eine Welt ohne Nationen verkündet, man will offene Gesellschaften, und man werkelt an einer über den Nationen stehenden Weltregierung herum. Und erneut sind jene hier, die unsere Traditionen auslöschen, und unsere Länder mit einer fremden Kultur überfluten würden.

Wir müssen uns für unser Ungarntum, unsere christliche Beschaffenheit einsetzen!

Dreißig Jahre nach dem Systemwechsel, am Vorabend einer gesamteuropäischen Parlamentswahl ist Europa an den Punkt angekommen, dass wir uns erneut für unser Ungarntum, unsere christliche Beschaffenheit einsetzen, unsere Familien, unsere Gemeinschaften schützen und auch unsere Freiheit verteidigen müssen.

Ein bisschen Friede würde gut tun und wir bräuchten ihn auch, doch wissen wir aus der „Internationale“ auch, dass sie nie nachgeben können werden, denn – ich zitiere sie – „dieser Kampf wird der letzte sein”. Auch heute werden sie aus dem Ausland gesteuert. Die Hochburg des neuen Internationalismus ist Brüssel, und ihr Instrument ist die Einwanderung.

George Soros als Schlüsselfigur der EU

Die Brüsseler Schubladen sind voll von Plänen, und wenn sie die Möglichkeit bekommen, nehmen sie sie auch hervor. In Brüssel ist jener aus sieben Punkten bestehende Arbeitsplan bereits angefertigt worden und steht zum Einsatz bereit, mit dessen Hilfe sie nach den europäischen Wahlen ganz Europa zu einem Einwanderungskontinent umformen wollen. Zunächst einmal sind sie nicht in der Lage, ruhig zu bleiben, und sie wollen die Einwanderer erneut auf Grund der obligatorischen Quoten verteilen. Der Vorschlag zur Schaffung des EU-Umsiedlungsrahmens ist schon fertig. Sie wollen die Rechte der Mitgliedstaaten zur Verteidigung ihrer Grenzen schwächen.

Brüssel nimmt uns in der Regel die Zuständigkeiten weg, und kann danach mit ihnen nichts anfangen. George Soros hat es offen verkündet: Sein Ziel ist der Schutz der Migranten, und das Hindernis bedeuten die nationalen Grenzen. Dann steht auf dem Tapet die Einführung des Migrantenvisums, dem das Europäische Parlament auch schon zugestimmt hat. Dies ist eine Einladung für viele Millionen Einwanderer. Allein in der Türkei warten heute 4 Millionen Migranten darauf, dass die Route nach Europa geöffnet wird. Das Europäische Parlament hat auch schon darüber abgestimmt, dass die den politischen Aktivistengruppen, den die Einwanderung vorantreibenden Organisationen zukommenden Unterstützungen erhöht werden sollen. Und über dieses Geld hinaus werden auch noch mit Geld aufgefüllte Bankkarten angeboten. Sie starten experimentelle Einwanderungsprogramme mit afrikanischen Ländern, so wie das der Vorsitzende der Kommission formuliert hatte: „Man muss die Möglichkeit zur legalen Einwanderung in die EU schaffen.”

Und schließlich wollen sie, um den Widerstand zu brechen, dadurch die sich dagegen sträubenden Länder erpressend, eine Geldstrafe über jene verhängen, die nicht gehorchen. Sie können sehen, meine Damen und Herren, die Einsätze auf dem Tisch der europäischen Wahlen sind schwerwiegend. Über die Migration durften bisher nur die Menschen bei uns ihre Meinung äußern. Jetzt ist die Gelegenheit hier: Ganz Europa kann es tun. Wir können bis in den Abend hinein über die möglichen Formen der Demokratie diskutieren, ob liberal, illiberal oder christlich, doch ist soviel sicher, aus der Formel der Demokratie darf man den Demos, das Volk, nicht ausschließen.

Migration steigert die Kriminalität

Die Migration steigert die Kriminalität, besonders die gegen Frauen gerichteten Straftaten, und er führt den Virus des Terrorismus zu uns ein. Doch dürfen wir nicht in unseren Ängsten steckenbleiben. Wir müssen über unsere Ängste hinwegblicken können.

Wir müssen verstehen, dass die europäischen Völker an einem historischen Scheideweg angekommen sind.

Der Untergang des Christentums in Europa droht

Jene, die sich für die Einwanderung und die Migranten entscheiden, aus welcher Überlegung sie dies auch tun mögen, erschaffen in Wirklichkeit ein Land mit gemischter Bevölkerung. Die historischen Traditionen eines solchen Landes gehen zu Ende, und eine neue Welt nimmt ihren Anfang. In den Einwanderungsländern entsteht eine christlich-muslimische Welt, mit einem beständig abnehmenden christlichen Anteil.

Es gibt Leute, die dies nicht stört, und es gibt Leute, die abwinken, da sie glauben, dies würde ein langsamer Prozess werden. Sie irren sich, und sie werden überrascht sein. Aus der Volksgruppe von 10 Prozent werden zuerst 15-20 Prozent werden. Dann verschnellert sich alles, und für den Rest bedarf es keiner Phantasie, nur einfacher Mathematik. Die Menschen meiner Altersklasse werden noch die schnelle Umwandlung der einst großen christlichen Länder erleben. Uns tut das Herz weh, doch können wir wohl kaum helfen. Wer einmal auf diesen Schnellzug aufgestiegen ist, der wird auch bis zur Endstation fahren. Und eine Rückfahrkarte gibt es nicht.

„Wir Mitteleuropäer planen eine andere Zukunft“

Doch wir, Mitteleuropäer, besitzen noch unsere eigene Zukunft. Unsere eigene Zukunft, die die Fortsetzung des Lebens unserer Eltern und Großeltern, die Bewahrung unserer tausendjährigen Traditionen, die Verteidigung unserer Wirtschaft, unserer Familie und der christlichen Kultur ist. Die Zukunft kann auch so sein. Genauer gesagt: Unsere Zukunft kann auch noch so werden (…)

Die wahre große Reise wartet noch auf die Ungarn. Und die größten Siege werden erst jetzt noch folgen. Seien wir nicht schamhaft, sprechen wir es offen aus, die Sterne stehen günstig, und jeden Tag können wir es fühlen, der Segen der Fürsorge liegt, wenn auch unverdientermaßen, auf uns. Ungarn vor allem anderen und der liebe Gott über uns allen!

Die ganze Rede können Sie hier lesen: Rede zur Lage der Nation

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