In einem heute Vormittag erschienenen Beitrag im „Tagesspiegel“ über Pläne des AfD-Bundesvorstands, der Jugendorganisation der Partei ihren Status abzuerkennen, ist der Redaktion ein bezeichnender Fehler unterlaufen. 

Sie schreibt von einer „Judenorganisation“, wo „Jugendorganisation“ stehen müsste. Und das im Zusammenhang mit „sektenähnlichen Strukturen“. Das könnte natürlich ein einfacher Druck/Tippfehler sein, der das Lektorat und die vielen anderen Stellen, die bei solch großen Medien ein Artikel zu durchlaufen hat, unerkannt passiert hat.

Es könnte aber eben auch als eine typische Freudsche Fehlleistung verstanden werden, die das anti-israelische, nicht selten auch kryptogam-antisemitische Denken linker Medien verrät…

Der Fehler wurde inzwischen bereinigt.

(c) Screenshot zur Dokumentation/Tagesspiegel

13 Kommentare

  1. Über 50 % der Journalisten krebsen am Existenzminimum. Die anderen haben schlaflose Nächte, weil der kleinste Fehler sie den Job kosten kann.
    Dazu dann noch die große Zahl der unqualifizierten, die ihre eigene Links-Grüne Gesinnung für ein Qualitätsmerkmal halten. Ich möchte nicht wissen, was die sich alles reinpfeifen um über den nächsten Tag zu kommen.

  2. Meine 5 Pfennig dazu:
    Die Überschriften und Subtitel sind Sache des Textchefs oder Chefredakteurs.
    Und der Spacken liest schräg und verknüpft in seinem genderkranken Kommunistenhirn “ Bundesvorstand verbietet“ und “ Judenorganisation“.
    Herrliche Steilvorlage, viel besser als die bereits verpufften Spenden-Fakenews. Das muß ganz selbstverständlich sofort raus! Plausibilitätsprüfungen finden mangels 360Grad-Bildung und aufgrund der klinisch auffälligen Prädisposition nicht statt.

  3. Jeder, der weiß, wo die Buchstaben auf der Tastatur liegen, weiß, dass das kein simpler Tippfehler war – zumal die Anzahl der Buchstaben unterschiedlich ist.

    Das passiert das Korrekturlesen nur, wenn „Judenorganisation“ zur Denke passt. Ansonsten springt das einen an im Text.

    Rassismus ist Denkschema der Linken, auch wenn es sich in der selbstgerechten Nestbesschmutzung versteckt.

  4. „Es könnte aber eben auch als eine typische Freudsche Fehlleistung verstanden werden, die das anti-israelische, nicht selten auch kryptogam-antisemitische Denken linker Medien verrät…“

    Ich halte solche Interpretationen für übertrieben.

    Der Grund für die Abneigung vieler Linker ist ohnehin nicht Antisemitismus sondern antweißer Rassismus.

    Sie betrachten Israel als ein Kolonialprojekt europäischer Siedler, als einen Staat des „bösen, weißen Mannes“, der die „edlen“, dunkelhäutigen Palästinenser unterdrückt.

    Und tatsächlich ist es ja so, dass Israel alles andere als multikulturalistisch, „weltoffen“, und linksprogessiv ist.
    Israel ist ein „Ethno-Staat“, d. h. ein Staat, der klar auf die Interessen und Förderung eines bestimmten – gewachsenen – Volkes ausgerichtet ist, und eben kein internationale Zonen, mit einer beliebigen, buntgemischten „Bevölkerung“, als welche Eliten der meisten westeuropäischen Staaten ihre Länder umdefefinieren wollen.

    Israel verkörpert damit so ziemlich alles, was die Linken hierzulande als „rassistisch“, „rechtsextrem“, „reaktionär“, „völkisch“ verurteilen.

    Sie verachten die Israelis also nicht wegen ihrer Eigenschaft als Juden sondern ihrer Eigenschaft als ethnische Europäer*

    *Natürlich setzt sich die jüdische Bevölkerung Israels auch aus orientalischen Juden und schwarzen, afrikanischen Juden zusammen, aber das interessiert die Linken nicht.

    • Herr Marius, nun ja, das erklärte nicht die pathologische Fixierung auf den Staat Israel. Wenn es nicht (kostümierter) Antisemitismus wäre, würden sich die Damen und Herren Linken auch an noch sehr vielen anderen Staaten abarbeiten können. Aber nun gibt es ja eine schöne Minimaldefinition von Antisemitismus: Antisemiten lassen Juden nicht durchgehen, was sie bei anderen dulden. Ermorden Muslime ein paar tausend Menschen, wird vornehm geschwiegen, gibt ein israelischer Soldat einem „Palästinenser“ eine Ohrfeige, veranstalten Linke Großdemos und fordern zum Boykott Israels auf. Also für mich sind das waschechte Antisemiten.

  5. Nun seid mal nicht so böse zu den Volontären beim Tagesspiegel, die kriegen ihre Berichte doch auch nur vom Kanzleramt vorgeschrieben, oder wollt Ihr etwa behaupten, daß die rotlinksgrünen Propagandamedien von Frau Merkel ihre Berichte selber schreiben ? Die Presse- und die Meinungsfreiheit in Deutschland existieren doch in der Praxis nicht mehr !
    Aber die Grünen wollen ja demnächst offiziell dafür sorgen, daß „rächte“ Literatur per Markenzeichen gekennzeichnet wird; vielleicht sorgen sie dann dafür, daß auch Presse- Medienerzeugnisse auch mit diesem „Zensurstempel“ versehen werden !?

  6. Wer mit Schlamm wirft: es bleibt immer dank der Lügenpresse etwas hängen. Dieses scheint beabsichtigt gewesen zu sein, deklariert nur als „Schreibfehler“ aber mit entsprechender Wirkung. Sicherlich von der Seite KEIN Zufall! Man unterläßt nichts was machbar zum Nachteil der AfD ist und negativ hängen bleib.

    • Herr Kunibert, wie meinen Sie das? Vielleicht haben Sie sich etwas unglücklich ausgedrückt, oder meinen Sie tatsächlich, der AfD könnte die Nähe zu jüdischen Menschen schaden? Inzwischen vertrauen nicht wenige deutsche Juden der AfD als Partei, die sich sine qua non für die jüdische Minderheit einsetzt und sie vor den muslimischen Mördern schützen will und die nicht den Staat Israel am laufenden Meter beschimpft und verleumdet.

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