(Gastbeitrag) Aktuell sorgen sich viele Bürger in Deutschland um Ihre Zukunft. Ist meine Rente sicher, wie lange wird es unseren Sozialstaat noch geben. Wie schütze ich mich vor steigender Kriminalität oder der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank? 

Des Deutschen liebste Anlageklasse, das Sparbuch bei der Ortssparkasse bringt inflationsbereinigt nur noch Negativzinsen. Viele Deutsche wechseln deshalb in Fondsparen, Social Trading oder ETFs. Aber hier lauern die Risiken des internationalen Finanzmarktes. Auch Gold als Inflationsschutz genießt weiterhin großes Vertrauen. Aber dennoch sind viele Deutsche auf der Suche nach gänzlich neuen, um nicht zu sagen „disruptiven“ Anlageklasse. Eine davon ist: Spenden an die AfD als Investition in die Zukunft.

Die Vor- und Nachteile dieser Anlageform sowie eine vereinfachte charttechnische Analyse möchten wir Ihnen heute vorstellen.

Die Vor- und Nachteile der Anlageform AfD

Die Vorteile von Parteispenden sind schnell erläutert. So werden Spenden an politische Partei nach §34g EStG besonders steuerlich gefördert. Jeden gespendeten Euro an die AfD kann man bis zu einer Obergrenze von 1.650 € für Alleinstehende und 3.300 € für Ehepaare steuerlich zu 50% absetzen. Für jeden Euro erhält man also bei der nächsten Steuererklärung 50 Cent zurück. Aber es kommt noch besser. Die AfD erhält zusätzlich 0,45 €/Jahr für jeden Euro, den sie als Zuwendung durch erlangte Spenden erhalten hat.

Zudem gilt: die AfD erhält nur soviel staatliche Parteienförderung, die ihr durch die Stimmen bei Wahlen zusteht (pro Stimme 0,83 Cent), wie sie selbst also meist durch Spenden erwirtschaftet. Da die AfD weniger Spenden einnimmt, als ihr durch Wahlen zustände, verfallen jedes Jahr Millionenbeträge, die dann an Nahles, Merkel und Anton Hofreiter-Vereine gehen. Jede Spende bedeutet also weniger Parteienförderung für die Altparteien.

Die Rendite stimmt

Für 100 gespendete Euro erhält die AfD aktuell defacto 200 Euro und der Spender erhält 50 Euro zurück. Eine einmalige Chance, die in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands investiert wird und langfristig eine gesamtgesellschaftliche Rendite abwirft.

Die Rendite stimmt, aber auch charttechnisch steht die AfD glänzend da. Bei der Charttechnik werden Aktienkurskurven analysiert und aus psychologischen Mustern Prognosen für die Zukunft abgeleitet. Mit dem Überschreiten der 18% Schwelle (Umfrage INSA am 01.10.2018, Wert AfD 18,5) sehen wir eine stabile Aufwärtsbewegung für die kommenden Monate bis mindestens zur Europawahl. Mit der aktuell verstetigten Aufwärtsbewegung könnten auch die psychologisch wichtigen Widerstandszonen im Bereich der 20% Marke in den nächsten Monaten fallen. Es handelt sich hier nach unserer Auffassung eindeutig um ein Kaufsignal, welches Investoren besonders vor der Bayernwahl und der Hessenwahl wahrnehmen sollten.

Investitionen könnten durch zeitnahe Spenden an die Landesverbände in Bayern und Hessen getätigt werden, damit diese noch in den Landtagswahlkampf investiert werden können. Es bieten sich aber auch Modelle ähnlich einem Sparplan an. Hier können regelmäßig Beträge z.B. 25 Euro im Monat an die Partei gespendet werden.

Aber kein Investment ohne Nachteile und Risiken

Bei Ihrer nächsten Steuererklärung erhalten sie zwar 50% ihrer Spende zurück. Die anderen 50% müssen sie allerdings abschreiben. Von den langfristigen Vorteilen werden Sie anteilshalber als Mitglied an der deutschen Bevölkerung profitieren. Dies bedeutet es gibt erhebliche Trittbrettfahrer Effekte, weil auch Grünenwähler in Zukunft von einem geretteten Sozialstaat, sinkender Kriminalität oder sinnvoller Energiepolitik profitieren könnten.

Zudem gibt es auch charttechnische Risiken. Insbesondere Reden vom thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke haben in der Vergangenheit zu stärkeren Kursrücksetzern geführt. Auch könnte eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu einer Trendumkehr führen und über eine eingeschränkte Koalitionsfähigkeit der AfD die Wahrscheinlichkeit für gesamtgesellschaftliche Renditen erheblich schmälern. Insgesamt scheint die AfD hier aber gut aufgestellt und in der Lage, etwaige Risiken aktiv zu minimieren.

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10 Kommentare

  1. Ich bin der Meinung, dass „Koalitionsfähigkeit“ der AfD die Wahrscheinlichkeit für gesamtgesellschaftliche Renditen erheblich schmälern wird.

    Einige scheinen ja ganz scharf drauf zu sein, endlich mal mit der SED ins Bett zu steigen. Macht mal und staunt, wie die Aktien in den Keller gehen werden.

    Abgesehen davon brauchen 80% Koalitionswillige die 20% sowieso nicht. Eher friert die Hölle zu, schon da liegt der Denkfehler des Autors. Keiner gibt freiwillig MACHT ab. Ihr werdet noch staunen, zu welchen „Kompromissen“ die alten Füchse untereinander kommen werden.
    Sollte einer von denen jemals so weit nach „rechts“ rücken oder die AFD so weit nach „links“, dass koaliert werden könnte, wäre die AfD sowieso überflüssig. Sozusagen selber wegrationalisiert 🙂 Man hofft wohl auf die Zeit nach Merkel? Haha. Als ob die SED nicht so flexibel wäre, sich dem Zeitgeist anzupassen. Die AfD wird auf ewig außen vor bleiben, es sei denn sie lassen sich Eier wachsen.

  2. Das Gesetz stammt wohl noch aus der Zeit, als sich die eher begüterte CDU/FDP Vorteile vor den Arbeitern und anderen „Abgehängten“ verschaffen wollte?
    Überlassen wir ihnen nicht diesen Vorteil!

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    Was Höcke und die anderen Krawallos betrifft – Seit dem die ruhiger sind, steigen idT die Umfragewerte, das sollt die Spitze mal analysieren und entsprechend hart gegen Verstösse intern ahnden!

  3. Auch wenn ich jetzt viele „Partei-Spender“ verärgern werde, ich spende an keine Partei MEIN Geld.
    Es liegt vor allem an der „Handhabe“ wie im Abschnitt „Die Rendite stimmt“, beschrieben wird.
    „Für 100 gespendete Euro erhält die AfD aktuell defacto 200 Euro und der Spender erhält 50 Euro zurück.
    Das sind meine Steuergelder die hier „verschoben“ werden, um aus 100,- Euro 250,-zu machen, bzw. 200 Euro, weil ich ja 50 Euro „wieder zurück bekomme.
    Es ist mir auch gleich wenn jetzt „ein Kommentator/in“ schreib, „wir werfen ja sonst auch die Steuergelder zum Fenster rauß“, oder so ähnlich.
    Es muß irgendwo damit begonnen werden die VERSCHWENDUNG von Steuergelder zu unterbinden und ich denke, die „Parteien“ haben keinen Anspruch auf meine Steuergelder, damit sie sich die Wahlwerbung, Festlichkeiten u.s.w. finanzieren können.
    Macht „Werbearbeit“ bei den Wählern, geht von Haus zu Haus und sammelt das Geld das ihr für euer „Prunkleben“ braucht , beim „kleinen Mann)Frau an der Haustüre“ und lernt somit auch „den/die kleinen Wähler/innen“ kennen.
    Mal sehen wieviel ihr euch da noch „leisten könnt“!
    Keinen CENT habe ich jemals BEWUST an eine Prtei gespendet und werde es auch in Zukunft nicht machen.

    • Das ist ein Standpunkt den man so haben kann.

      Bei mir ist es so : Mit etwas über 60 ist es das erstemal das ich an eine Partei (AfD) spende und mir auch überlege einzutreten. Die Punkte die sie beschreiben sind nicht alle richtig. Im aktuellen politischen Klima möchte ich Sie mal sehen, kenntlich als AfD-Anhänger, von Tür zu Tür zu gehen (die 2. te Tür hätte ich mir schon sparen können – soweit kommen Sie gar nicht). Sie sehen Ihre Argumente laufen auf Probleme auf die nur durch weitere Vorbedingungen richtig würden. 1. Es gibt keine andere Spende als die von Wählern. 2. Ähnlich wie beim Gewicht der Wahlstimme müßte die max. Spendensumme eines Wählers auf einen kleinen Wert gedeckelt sein (u.a. um zu vermeiden das dann über Angestellte einer Fa. grössere Summen gespendet werden).3. Und das ist das wichtigste wäre eine DEMOKRATISCHE Verfahrensweise auf allen Gebieten der Massenkommunikation, sprich alle Parteien werden in den Medien gleich behandelt

      Fazit : Unser System ist kaputt – ganz kaputt. Kaputt gemacht von dieser sogenannten Elite der Altparteien. Da ist es dann wirklich egal ob die AfD aus 100 Euro 200 Euro machen kann – es gibt Wichtigeres.

      • „Da ist es dann wirklich egal ob die AfD aus 100 Euro 200 Euro machen kann-es gibt Wichtigeres.“
        Auch ich wähle seit 2 Jahren AfD, bin Jahrgang 1960 und mit etwa 19/20 Jahren in einer „bürgerlichen Partei“ tätig gewesen.
        Leider musste ich erkennen wie „Politik funktioniert“.
        „Du hilfst mir und ich helfe dir und zahlen, soll es der Steuerzahler“, meine politische Tätigkeit habe ich nach kurzer Zeit wieder beendet.
        Ich „spende“ nicht für eine Partei, selbst wenn „meine Rendite“ noch so hoch sein sollte, weil diese „Damen und Herren“ es nicht wert sind, sie noch mit „Spenden“ zu unterstützen, wo sie schon meine Steuergelder ohne Achtung verschleudern.
        Ich bleibe dabei, sie sollen sich ihre „Spenden“ beim Klinkenputzen verdienen und, wenn ich zumindest in meinem Umfeld so „rumhöhre“ so denke ich nicht das dem „AfD-Klinkenputzer“ viele Türen vor der Nase zugeschlagen würden.
        „Diese Umfrage-Werte decken sich ABSOLUT NICHT mit den Meinungen in meinem Familien-, Freundes- und Bekannten-Kreis.
        Viel eher würden den GRÜNEN die Tür vor der Nase zugeschlagen werden!
        Ach ja, „Nur noch AfD“, was ist wichtiger als der „sorgsame Umgang“ mit Steuergelder, davon hängt im Grunde unser aller „Wohlstand“ ab.
        „Sozialleistungen – Renten – Straßen – Schulen – führen Sie die Liste selber weiter“, alles wird mit Steuergelder finanziert und leider, auch das Leben und der Wohlstand unserer Damen und Herren Politiker, ohne eine tatsächliche Leistung dafür erbringen zu müssen und, ohne jegliche Verantwortung für ihre „Arbeit“ übernehmen zu müssen.
        Nennen Sie mir etwas „wichtigeres“!
        „Irgendwo muß damit begonnen werden, auf die Steuergelder zu achten“.

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