(David Berger) Die Teilnehmerzahl der „Merkel muss weg“-Mahnwache vor dem Bremer Rathaus ist deutlich angestiegen. Teilnehmer wie der AfD-Abgeordnete Alexander Tassis wurden allerdings von linken Gegendemonstranten trans- und homophob beschimpft.

Beim ersten mal waren es nur neun Leute, gestern – beim zweiten mal – hatte sich die Zahl bereits verdreifacht. An der zweiten Bremer Mahnwache „Merkel muss weg“ nahmen am vergangenen Dienstag etwa 30 Teilnehmer teil.

Etwas mehr Teilnehmer konnte die „Antifa“-Gegendemo verzeichnen, die aber wenig motiviert wirkte. Nur gegen Ende, als die Teilnehmer der Mahnwache die Nationalhymne sangen, versuchten die Pro-Merkel auftretenden Linken die Demonstranten mit Trillerpfeifen zu übertönen.

Das Auftreten der Antifa hielt aber einige Passanten nicht davon ab, sich spontan zur „Merkel muss weg“-Demo dazu zu gesellen. Während der Mahnwache kam es zu einem regen Gedankenaustausch der Teilnehmer (siehe Video am Ende des Artikels).

Auch der Bremer AfD-Abgeordnete Alexander Tassis nahm erneut an der Veranstaltung vor dem Bremer Rathaus teil. Im Gespräch mit Philosophia Perennis berichtete er von den Beschimpfungen der Antifa, die das Familienbild der AfD als rechtsextrem verunglimpften und die Islamisierung als Erfindung Rechter bezeichneten.

Während einer der Teilnehmer der „Merkel muss weg“-Demo ein großes Schild mit der Aufschrift „Gegen Hass auf Juden, Schwule, Frauen“ trug, schreckte die Antifa auch nicht vor homo- und transphoben Beschimpfungen des offen mit seiner Homosexualität umgehenden Alexander Tassis und der Frauenmarschaktivistin Frau de Buer zurück.

Tassis zu den Vorwürfen der Antifa:

„Selbst in der Bürgerschaft wird das Familienprogramm der AfD dafür benutzt, uns Verfassungsfeindlichkeit und Rechtsextremismus zu unterstellen, im Einklang mit der Antifa. Völlig die gleiche Sprache.“

Gleichzeitig stellte Tassis fest, dass Trans- und Homosexuellenfendlichkeit – im Unterschied zu linken Gruppen wie der „Antifa“ – bei der AfD kaum anzutreffen sei.

Dazu verwies er ausdrücklich auf eine Veranstaltung der Homosexuellen in der AfD in Essen. Diese wird am 19. Juni zum Gedenken an das islamistische Massaker von Orlando zusammen mit Prof. Meuthen stattfinden. Hauptthema wir die aus Gründen der „politischen Korrektheit“ verschwiegene Gewalt gegen Schwule sein.

Insgesamt verlief die Aktion friedlich, vermutlich auch deshalb, weil Polizei und Demoleitung die Demonstranten mit Taxi und Shuttlebus zum Bremer Rathausplatz und von dort wieder wegbrachten, sodass die Antifa nicht, wie vor einigen Wochen in Hamburg, die Möglichkeit hatte, gewalttätig gegen Demonstranten vorzugehen.

Auch am kommenden Dienstag soll es um 17 Uhr auf dem Bremer Marktplatz wieder heißen: „Merkel muss weg!“

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