(David Berger) Je tiefer Merkel nicht nur Europa und Deutschland, sondern auch ihre eigene Partei ins linksgrüne Unglück reitet, umso verbissener verteidigen ihre Günstlinge die große Führerin. Dass man beim Ertrinken auf die einschlägt, die schon lange vor dem Sinken des Schiffes warnen, ist nicht ungewöhnlich.

Das zeigt sich zum Beispiel an dem CDU-Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker. Auch wenn er nur gut 1000 Follower auf Twitter sammeln kann, ist sein Tweet doch bezeichnend.

„Dieses Merkelbashing vom Ausverkauf der CDU ertrage ich nicht mehr. Dieses selbstbemitleidende Suhlen von gestandenen Leuten wie Säue im Dreck erinnert an ein trotziges Kind das beleidigt aufstampft. Nur rumjammern statt anpacken.“

Der einzige, der seinen Tweet gut findet, scheint aber Whittaker selbst zu sein. Seine kommentierenden Follower geben gut wieder, wie die Stimmung in der von Merkel & Co übelst gedemütigten Partei wirklich ist:

„Die CDU/ Merkel erinnert an die Titanic kurz nach dem Aufprall, die Musik spielt noch aber der Tanker sinkt schon. Die Stimmung auf den unteren Decks ist schon lange gekippt, unbemerkt von den Funktionären.“

und:

„Was erhoffen Sie sich mit dem Post? Verbesserung der Karrierechancen, indem Sie bedingungslos zu Merkel halten und den Rest, nämlich die Parteibasis, wie Säue in die Ecke stellen? Sieht man ja bei den Ministerämten, die gingen alle an ihre „Vertrauten“ 😉 ein Witz ist das!“

und schließlich die „Aktion Linkstrend stoppen“:

„Wir, die Schweine an der Basis haben den Rüssel voll von Euch abgehobenen Mutti-Jüngern! Hochmut kommt vor dem Fall!“

Dann wollen wir mal hoffen, dass der Fall möglichst rasch kommt. Aber auch dann bleibt fraglich, wie lange die Union braucht, um sich von dem System Merkel, für das Leute wie Whittaker stehen, frei zu schwimmen.

Wobei natürlich auch der in einem Kommentar schon angedeutete Eindruck nicht von der Hand zu weisen ist, nach dem Whittaker sich genauso über Gauland- oder Lindner-Kritiker aufregen würde, wenn diese Kanzler und seine Empörung karrierefördernd wären.

Aber selbst wenn man solche inhaltlich irrelevanten Zeitgeistsurfer aus seinen Betrachtungen ausschließt, bleibt eine schlimme Prognose: Die Beseitigung der Schäden, die diese Frau in Europa und in Deutschland angerichtet hat, wird – wenn sie überhaupt reparabel sind – Jahrzehnte brauchen.

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