Merkel heuchelt heute, in 2018, Bestürzung über die Tatsache, dass jüdische Einrichtungen des staatlichen Schutzes bedürfen. Und damit ihr ganzes Statement nicht zu einseitig, zu judäophil wird, warnt sie in einem Atemzug „gegen Antisemitismus UND Fremdenfeindlichkeit“. Ein Gastbeitrag von David Rainer W. Früh

Ich habe am Jom Hashoa bewusst nichts posten wollen, alleine schon aus Gründen der Trauer, nicht zuletzt auch in Bezug auf die eigene Familie. Nun, da er vorbei ist, möchte ich an allererster Stelle die schmalzigen Worte von Frau Merkel zu diesem Tag in aller Deutlichkeit zurückweisen!

Wer plötzlich mit großen Kinderaugen verwundert feststellt, dass alle jüdischen Einrichtungen in Deutschland polizeilich geschützt werden müssen, dem ist nicht mehr zu helfen.

Solange ich denken kann, werden jüdische Einrichtungen geschützt. In den ersten Jahren nach 1945 sicherlich in der begründeten Angst vor Übergriffen durch Alt- und Neunazis, sehr bald aber, nämlich ab Mitte der Sechzigerjahre auch und

… gerade wegen der Bedrohung durch die Dienste islamischer Staaten, aber sehr bald auch wegen der Bedrohung durch Links-Terroristen (RAF) in Zusammenarbeit mit „palästinensisch“-arabischen Organisationen, logistisch unterstützt durch das Arbeiter- und Bauernparadies DDR.

Meine beiden großen Söhne, beide über dreißig, kannten es nicht anders, als Religionsunterricht unter Polizeischutz zu haben, gemeinsame Freizeiten, zum Beispiel in Bad-Sobernheim waren ebenfalls nur rund um die Uhr unter Polizeischutz und mit einem israelischen Security-Mitarbeiter möglich.

Und Madame Kanzlerin heuchelt heute, in 2018, mit dem Augenaufschlag eines frisch gevögelten Eichhörnchens Bestürzung über die Tatsache, dass jüdische Einrichtungen des staatlichen Schutzes bedürfen! Pah!

Die gleiche Kanzlerin, der es an ihrem christlich-demokratischen Gesäß vorbeigeht, dass es ihr zu verdanken ist, dass hunderttausende Judenhasser ins Land, nein, in Europa eingefallen sind, die in dieser Sache anscheinend liebend gerne das Werk von Adolf Hitler zu Ende bringen würden.

Und damit ihr ganzes Statement nicht zu einseitig, zu judäophil wird, warnt sie vor kurzem in einem Atemzug „gegen Antisemitismus UND Fremdenfeindlichkeit“!
Frau Merkel, Sie sind nur noch peinlich!

Aber peinlich gehört mittlerweile auch zu Deutschland!

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