(David Berger) Während der Düsseldorfer Unterhaltungskünstler „Campino“ („Tote Hosen“) Merkel um jeden Preis zum Durchhalten motivieren möchte, verliert sie bei ihren eigenen Leuten in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens immer mehr an Rückhalt. Die Junge Union Düsseldorf fordert nun ganz offen ihren Rücktritt.

Auf der gestrigen Kreisvorstandssitzung der JU Düsseldorf (mehr als 800 Mitglieder), ging der Kreisvorstand hart mit der Kanzlerin ins Gericht. Merkel habe man das schlechteste Wahlergebnis seit 1949 zu verdanken.

Auch die Jamaika-Sondierungsgespräche zeigten, dass der Kanzlerin persönlicher Machterhalt wichtiger scheint als die inhaltlichen Positionen der CDU.

Daher fordert die JU Düsseldorf den sofortigen Rücktritt der Kanzlerin vom CDU-Parteivorsitz und spricht sich im Falle von Neuwahlen gegen eine erneute Kandidatur Merkels als Spitzenkandidatin aus.

Die Junge Union möchte mit diesem Beschluss dem Niedergang der stolzen Volkspartei CDU entgegenwirken.

Dazu der bekannte Jurist und CDU-Mitglied Ralf Höcker:

„Nach der WerteUnion fordert nun auch die JU Düsseldorf (über 800 Mitglieder) den Rücktritt von Angela Merkel. Es bröckelt weiter. Jeder in der Union muss sich nun entscheiden, ob blinder Kadavergehorsam die richtige Strategie für das Land, die Union und die eigene Karriere ist. Ergänzung: Auch die JU Barnim fordert einen personellen und inhaltlichen Neuanfang im liberal-konservativen Sinne.“

Nach dem, was wir über Merkel wissen, können wir davon ausgehen, dass sie sich eher an dem „Tote-Hosen“-Sänger als an der CDU orientieren wird. Und falls mit Merkels Zukunfstplänen doch etwas schief gehen sollte, haben die Toten Hosen auch schon das Trostlied parat: „Kein Alkohol ist auch keine Lösung!“