(PIP-News) In immer drastischeren Ausmaßen offenbart sich die Nähe der Rot-Rot-Grünen Berliner Landesregierung zur Organisierten Kriminalität.

Der durchaus begründete Verdacht einer gezielten Unterwanderung der Berliner Sicherheitsbehörden durch Mitglieder krimineller Großfamilien, sorgte aktuell für mediales Interesse

Dennoch vermittelten sowohl SPD Innensenator Andreas Geisel als auch Polizeiführung auf der Sondersitzung des entsprechenden Innenausschusses den Eindruck, an einer diesbezüglichen Aufklärung nicht sonderlich interessiert zu sein. Stattdessen gab man sich pikiert über die durch die Opposition erzwungene Sondersitzung und versuchte die Beantwortung gestellter Fragen durch ausweichende Beiträge zu vermeiden.

Ziel der peinlichen Darbietungen schien es zu sein, den Eindruck zu vermitteln, dass es im Grunde nichts aufzuklären gäbe. Ob es sich dabei jedoch noch um ein „Alles klar auf der Andrea Doria“ oder schon um ein „Keine Panik auf der Titanik“ handelte, war den zum Teil arg ausufernden Redebeiträgen nicht wirklich zu entnehmen. Weitaus unmissverständlicher wurde dem hingegen die Akzeptanz „kultureller Konflikte“ angemahnt, um letztendlich, wie sollte es auch anders sein, auf Schlagworte wie Rassismus und Fremdenfeindlichkeit abzustellen.

Hier zeichnet sich, bis auf wenige Ausnahmen, ein erschreckendes Problembewusstsein des Berliner Senats ab. Denn wenn es eine Behörde gibt, in der für „kulturelle Konflikte“ oder, wie Polizeivizepräsidentin Koppers es nennt, für Schüler mit einem „anderen inneren Wertekompass, definitiv kein Platz sein darf, dann ist es die Polizei.

Anne Zielisch, Bezirksverordnete der AfD in Neukölln, schreibt hierzu treffend:

Das ist bewusst herbeigeführter Staatszerfall. Wer unsere Werte nicht teilt, hat in unseren Institutionen nichts zu suchen.

Anne Zielisch, Bildschirmfoto, 08.11.2017

Auch Alexander Strauch, seines Zeichens Polizeivollzugsangestellter und Mitglied der Polizeigewerkschaft, findet in einem Gespräch über den Kurznachrichtendienst twitter deutliche Worte:

Ich bin dagegen das kriminelle Bewerber oder Bewerber mit Bezug zu Kriminellen eingestellt werden und im Gegenzug lässt man leumundfreie ohne diese Verbindungen bei Sporttests wegen überschrittener 2- 7 Sekunden durchfallen bei der Einstellung. Da läuft doch irgendwas schief.

Alexander Strauch, Bildschirmfoto, 08.11.2017

Und selbst Tom Schreiber, einer der m.E. wenigen fähigen Köpfe der Berliner SPD merkt an

Diese Sondersitzung war an Scheinheiligkeit zur Polizeiakademie nicht zu überbieten. Auf allen Seiten“ Das ist Berlin!

Tom Schreiber, Bildschirmfoto, 08.11.2017

Zeitgleich zu den Querelen um die mögliche Unterwanderung der Berliner Polizei durch kriminelle Milieus hat die linksgrüne Landesregierung jetzt auch noch die 2015 durch CDU-Innensenator Henkel eingeführte Null-Tolleranz-Zone“ für Cannabis-Besitz in Berliner Grünanlagen aufgehoben. Damit ist nun der Besitz und Konsum von bis zu fünfzehn (15!!) Gramm Cannabis erlaubt. Da jedoch der Handel mit Cannabis auch in Berlin noch immer strafbar ist, unterstützt der rot-rot-grüne Senat damit offen die Organisierte Kriminalität. Bereits 2016 berichtete die Welt davon, dass Berlins Unterwelt sich in den Händen arabischer Großfamilien befände, die „ganze Stadtviertel beherrschen“ und Millionenbeträge vor allem durch Drogenhandel verdienen: Diese dürften nun ins Jubilieren geraten.

Argumentiert wird das Zuarbeiten in die Strukturen der Organisierten Kriminalität vom Grüne Justizsenator Dirk Behrendt lax damit, dass die Einhaltung der „Null-Toleranz-Politik“ eine „unnötige Belastung für die Justiz“ gewesen sei.

Ebenfalls für unnötig erachtet es Behrendt, schlappe 80.000 Euro für die Anschaffung von Drogenspürhunden in Berliner Gefängnissen bereitzustellen. Einen entsprechenden Plan seines CDU Vorgängers Thomas Heilmann stoppte er kurzer Hand. Dass nach Aussage der Justizverwaltung 2016 mehr als ein Viertel der männlichen Berliner Gefangenen drogenabhängig war, scheint ihn dabei nicht sonderlich zu tangieren. Und so äußert sich Thomas Goiny, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Strafvollzug (BSBD) und Mitarbeiter der JVA Tegel resigniert:

Wir haben vor den Drogen kapituliert, rennen nur noch hinterher“.

Vor dem Hintergrund all dieser Geschehnisse, darf man sich nicht darüber wundern, wenn die deutsche Hauptstadt nur noch als „failed state“ betrachtet wird. Sicher ließe sich auch hierzulande gerade in Bezug auf Cannabis-Konsum, über eine liberalere Politik nachdenken. Die Erfahrungen einiger US-amerikanischer Bundesstaaten könnten hierzu entsprechende Erfahrungswerte liefern. Im Jahr 2016 soll bspw. allein in Colorado über den Cannabis-Verkauf ein Gesamtumsatz von 1,3 Milliarden Dollar erzielt worden sein, wovon rund 150 Millionen in Form von Steuern direkt im Staatssäckel landeten.

Einen vergleichbaren Weg auch in Deutschland zu beschreiten, würde jedoch zuvor das Organisieren politischer Mehrheiten erfordern. Doch gerade diese politisch notwendige Arbeit scheint Roten wie Grünen zu viel abzuverlangen. Stattdessen setzen sie lieber auf Laissez-faire fern rechtsstaatlicher Ordnungsprinzipien und spielen so der organisierten Kriminalität in die Hände.

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ceterum_censeoPolizeiskandal: Berlin macht seinem Ruf als Schlimmergehtsnichtmehr-Metropole alle Ehre – philosophia perennisCloéUdoJan aus Köln Recent comment authors
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[…] und hohe Beamte wollen den Berliner Polizeiskandal vertuschen – und heizen ihn damit erst recht […]

Cloé
Gast
Cloé

Ein typisches Beispiel dafür was ich unter dem anderen Artikel bezüglich der Diskussionsverweigerung bereits geschrieben habe. Es zeigt das ich mit meinen Feststellungen leider recht habe. Wie bekommen wir also u.a. diese Leute hier in Berlin endlich einmal zu einer echten und ehrlichen Diskussion über die anliegenden Probleme ? Ich sage aus Erfahrung, – gar nicht. Findet euch damit ab oder wandert aus. Da sind die Reihen fest geschlossen, da wird auf den Standpunkten / Dogmen beharrt, da wird macht schlichtweg zum Schaden der Bürger schamlos und grinsend mißbraucht. Wir kommen an die nicht ran, weil sie sich jedweger selbst… Mehr lesen »

Udo
Gast
Udo

Berlin ist mittlerweile eine multikulturelle Kloake und Schuld daran hat das rot-grüne Dilettantentum!

Jan aus Köln
Gast
Jan aus Köln

Rot-Grüne Kommunisten. Die Kommunisten waren immer schon Freunde der Diebe und Raubmörder. Schon Lenin bestellte die Kriminellen zu seinen Leibwächtern und Verbündeten gg. Mitbewerber und Volk. Selbst Stalin fing mit Gefängisausbrüchen und Banküberfällen seine Kariere an. Und im Gulag waren Kriminelle die Essenausteiler, Sanitäter, Brigadenantreiber bei der Arbeit. Selber gearbeitet haben sie nie. Und im Smiersch waren sie führend.

Jan aus Köln
Gast
Jan aus Köln

Irgendwie sieht keiner, dass es nicht rot gruen oder Stazi-Merkel allein ist, die dazu geführt hat. Der dt. Michel findet es schick grün, liberal (nicht wirtschaftliberal, um Gottes Willen, das leider nicht) und schizophren antichristlich sein zu wollen, im Gegenzug aber Gender verdorben zu sein. Merkel macht nur das, was der dt. Michel will. Der dt. Michel will nicht konservativ sein, weil man ihm gesagt hat, dass er dann nazi ist. Ist natürlich totaler quatsch, genauso wie wenn man Hitler für aristokratisch und rechts halten wollte im klassischen Sinne. Hitler war ein LINKER, seine Partei nannte er national-SOZIALISTISCH, seine Fahne… Mehr lesen »

luisman
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Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

Jon Schnee
Gast
Jon Schnee

Rotrotgrün stehen auf Chaos… Warum wohl

Gast
Gast
Gast

Die Sachlage ist klar. Solange ihr sie nicht tötet, werden sie euch weiter Stück für Stück auffressen und euren nunmehr uniformierten Killern ausliefern. So einfach ist das. Vae victis.

Ede Kowalski
Gast
Ede Kowalski

Ich habe mir geschworen nie wieder einen Fuß in diese Multikulturlose Kloake zu setzen, solange die nicht politisch ausgemistet wird.

Eggbert
Gast
Eggbert

Und nun wird genau nichts geschehen.
Die Zustände werden relativiert werden, es wird verniedlicht zu einer Art neuen Folklore erklärt werden. Es wird abgelenkt und verdeckt werden und wo das alles nicht mehr funktioniert wird Tolranz angemahnt und die Nazikeule ausgepackt werden.
Nur Abgehängte, Spießer, Rechte, Xenophobe und Islamhasser könne gegen diese Segnungen der echten Multikultigesellschaft sein.

Ingrid Jung
Gast
Ingrid Jung

Es wird täglich schlimmer in diesem Land. Berlin ist unsere Hauptstadt und sollte ein Aushängeschild sein. Nur Kriminalität ,No gos. Islamterror und Verachtung uns gegenüber.
Dieser Polizeiskandal zeigt wie tief ein Land sinken kann und fast keiner weiss Bescheid darüber und es scheint auch keinen zu interessieren.
Man will Verbrecher zu Staatsdienern machen um Kriminalität einzudämmen, dazu noch diese illegalen Grossfamilien, die keine Steuern zahlen aber unsere Steugelder in grossem Stil abgreifen.
Das kann nicht mehr lange gutgehen und Muksel hat nur ein Problem , die Grünen an die Macht zu bringen, damit alles noch schlimmer wird!!!!

deprivers
Gast

Wie blöd muß man eigentlich sein, um in Berlin
unter Rot-Grün Politik zu betreiben ? Diese Frage
stellt sich einem schon, wenn man deren neustes
´´ Sicherheitskonzept „ sieht, wonach weniger
Polizei gleich weniger Verbrechen bedeutet.
Nach Pädophilen und Linksextremisten bilden
bei den Grünen nunmehr Drogendealer die
dritte Staatsmacht, deren Revier im Görlitzer
Park liegt. Schon geilt der Besitz von kleineren
Mengen an Rauschgift als Eigenbedarf und wird
straffrei. Wohl die grüne Homage an Volker Beck.
Man fragt sich, was als Nächstes kommt. Aber in
der Heiko Maas-geschneiderten Justiz ist alles
möglich.

pepe
Gast
pepe

Früher führte man Kriege gegen andere Völker, heute führt man Krieg gegen das eigene Volk.

Jürgen Fritz
Gast

Klasse Artikel!

free yourself
Gast
free yourself

Ist es falsche Toleranz, Resignation, Dummheit, Inkompetenz oder wirklich politisch gewollt oder handelt es sich hierbei schon tatsächlich um echte Korruption, was unglaublich wäre. Oder sind die in Berlin einfach nur selbst tagtäglich bekifft? Bin gespannt, was im Laufe der nächsten Zeit noch alles an dunklen Machenschaften herauskommen wird.

Carl Z. St.
Gast
Carl Z. St.

Sie schreiben „unterstützt der rot-rot-grüne Senat damit offen die Organisierte Kriminalität“ Man kann es auch anders, meiner Meinung nach treffender, formulieren, nämlich: Der rot-blutrot-grüne Senat IST die Organisierte Kriminalität, nicht zuletzt die Islamistin und Araberin Sawsan Chebli ist aus dem Altlastenfonds von Steinmeier direkt als Sprecherin von Haßfratze Michael Müllers in die Regierung übernommen worden. Die kriminellen und extremistischen Clans infiltrieren nicht nur die Polizei, sondern auch die Regierung und eine Regierung, die das willentlich macht, die IST bereits selbst Organisierte Kriminalität oder bestenfalls der desorganisierte Teil der Organisierten Kriminalität – und deswegen schafft sie auch alle Gesetze ab, mit… Mehr lesen »

MoshPit
Gast

Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.