Theo van Gogh war kein Rassist. Er hat jeden Menschen ernst genommen, vor allem, wenn er gehasst hat. Sein Kampf gegen den frauenfeindlichen, menschenverachtenden und sexualfeindlichen Hass hat ihn jedoch vor dreizehn Jahren das Leben gekostet.

Theo, Danke für Deinen Mut!

Tapfer im Nirgendwo

Am 2. November 2004 wurde der niederländischer Filmregisseur, Publizist und Satiriker Theo van Gogh auf offener Straße ermordet. Sein Mörder war ein islamischer Fundamentalist.

Van Gogh war mit dem Fahrrad unterwegs ins Filmstudio, als er von einem Mann eingeholt wurde, der sofort auf ihn zu schießen begann. Als van Gogh am Boden lag, schnitt ihm der Attentäter die Kehle durch und stieß mit zwei Messerstichen ein fünfseitiges Bekennerschreiben in seinen Körper, das eine Morddrohung an Ayaan Hirsi Ali enthielt.

Mit Ayaan Hirsi Ali produzierte er einen seiner letzten Filme: „Submission“. Der Film handelt von vier islamischen Frauen, die über ihre Missbrauchserfahrungen sprechen. In dem Film werden verschleierte Gesichter und durchsichtig bekleideten Körper mit fünf Suren aus dem Koran beschrieben, die Frauen zur Unterwerfung unter ihren Ehemännern auffordern. Die weiblichen Körper sind gezeichnet von Schlägen und Striemen durch Peitschenhiebe. Diesen Film gab der Mörder van Goghs als Grund für seine…

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