(David Berger) Linke Übergewichtige tanzen gegen die AfD, Kreuzversteckerbischöfe beten gegen die AfD, Damendarsteller mit Regenbogenfahnen und rosa Perücken singen gegen die AfD, 12.000 Demonstranten gegen die AfD werden von „Tagesschau“ & Co erfunden … Wem fällt noch etwas Überzeugenderes ein, dass die AfD dazu bringt auf ihren Einzug in den Bundestag zu verzichten?

Die Meinungen darüber, wie viele Teilnehmer die „Großdemo“ gegen den Einzug der AfD in den Bundestag am letzten Wochenende in Berlin hatte, gehen weit auseinander. Darüber dass es nicht die 12.000 waren, die sich die „Tagesschau“ gewünscht hätte und dieses Wünschen zur Nachricht erklärt hat, scheint bei der genauen Analyse der Fotos von der Demo festzustehen.

Was im Zusammenhang mit dieser Demo aber viel wichtiger ist, hat der profilstarke Mainzer CDU-Politiker Felix Maximilian Leidecker in einem Kurzkommentar dazu bei Facebook anschaulich dargestellt:

„Eine wirklich sehr, sehr kluge Idee, 4 Wochen nach einer demokratischen Wahl gegen das Ergebnis zu demonstrieren. Halleluja! Das Land ist gerettet!

Ich halte es für nicht unwahrscheinlich, dass die AfD sich nun sagt:

„Eigentlich hatten wir ja 13 Prozent, aber jetzt nach diesem bunten Protest, da ziehen wir einfach nicht ein, bleiben zu Hause und häkeln uns lustige Wollmützen mit Bommelchen.“

Schön, wenn das Weltbild so seicht ist und man einfach Transparente mit Parolen hochhalten kann, anstatt sich mühsam mit Ursachen, Wirkungen und Lösungen zu beschäftigen.

Die Avantgarde linksliberaler, Latte Macchiato schlürfender Toskana-Sozialisten, unterstützt von irgendwelchen politisierten Kulturschaffenden und gelangweilten, daher veganen Wohlstandskindern hat einmal wieder gezeigt, wie dringend wir jene ‚bunte‘ Berliner Gesellschaft für die Lösung der Probleme in unserem Land brauchen. Nämlich gar nicht.

Das hier hilft nun wirklich absolut niemandem.