(David Berger) „Merkel wäre eine Selbsterlösung zu gönnen “ (Welt) „Immer mehr Kritik an der Kanzlerin aus den eigenen Reihen: ‚Merkels CDU ist degeneriert“ (BAMS) – so lauten nur einige der Schlagzeilen der letzten Tage. Verliert Merkel die Unterstützung der „vierten Gewalt“?

So degeneriert die großen Medien in Deutschland sind, so groß ist dennoch weiterhin ihr Einfluss auf den Großteil der Bevölkerung. Die kleineren Alternativmedien bleiben eher einer Art kritischen Elite vorbehalten.

Diese Macht der Wortführer innerhalb der „vierten Gewalt“ zeigt sich immer dann, wenn Politikerköpfe rollen. Angela Merkel konnte sich dabei bislang auf die Medien verlassen; wen sie loswerden wollte, der wurde dann auch meist medial hingerichtet. Umgekehrt galt sie bei den fast ausnahmslos links ausgerichteten Medien als Garantin für den Linksrutsch nicht nur ihrer Partei, sondern des ganzen Landes. Ihre guten Verbindungen ins Hause Springer waren dort wirkmächtig, wo man sich für den Linksrutsch weniger interessiert. Und notfalls wurden schon mal die Chefredakteure der Nannymedien ins Kanzleramt einbestellt, um sie dort auf den Kurs der Regierung einzunorden.

Sind diese Zeiten, in denen sich Merkel auf ihre Presstituierten verlassen konnte, nun vorbei? Fangen die Medien endlich an, das Votum der Bevölkerung, die der vermerkelten CDU das schlechteste Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte bescherte, ernst zu nehmen? Vermutlich noch nicht ganz.

Aber die Presseberichte, in denen ausführlich über die schwindende Zustimmung zu Merkel, v.a. in ihrer eigenen Partei, aber auch bei den Menschen, „die schon länger da sind“, berichtet wird, mehren sich in den letzten Tagen auffällig.

Exemplarisch dafür steht eine Schlagzeile in der „Bild am Sonntag“ von gestern:

„Immer mehr Kritik an der Kanzlerin aus den eigenen Reihen: ‚Merkels CDU ist degeneriert'“.

Berichtet wird hier vor allem von den jungen Shootingsstars der CDU, die sich den längst überfälligen Neuaufbruch so recht nur ohne Merkel vorstellen können. Und die „Welt“ titelt heute Morgen:

„Merkel wäre eine Selbsterlösung zu gönnen „.

Da will heute auch die FAZ mit ihrer Rubrik „Zeitgeschehen“ nicht hintanstehen und weiß zu berichten:

„In der CDU Ba­den-Würt­tem­berg wächst die Kri­tik an der Bun­des­kanz­le­rin“

Zentraler Punkt für die Kritik sei dabei die Migrationspolitik der Kanzlerin: „Dann ha­be die Kanz­le­rin im Wahl­kampf den Ein­druck er­weckt, dass die Flücht­lings­po­li­tik im Herbst 2015 ei­gent­lich un­ta­de­lig ge­we­sen sei. Nach dem Fern­seh­du­ell sei es zum „in­ne­ren Bruch“ zwi­schen Mer­kel und der Par­tei im Süd­wes­ten ge­kom­men.“

Verhaltener dazu der Berliner „Tagesspiegel“: „Berliner CDU streitet über Merkels „desaströses“ Wahlergebnis“. Schon vor einigen Tagen berichteten Focus & Co:

Ohne Merkel hätte die Union ein wesentlich besseres Ergebnis bei Bundestagswahl erreicht. 

Und die WerteUnion, die die Stoßtruppen der klassischen christdemokratischen Ideale sammelt, forderte kurz nach der Landtagswahl in Niedersachsen ganz offen den Rücktritt Merkels.

Nahezu uneingeschränktes Lob für Merkel kommt derzeit fast nur noch von den „Grünen“, die sie schon mal in einer Art freudschen Fehlleistung „Chefin“ nennen

Vielleicht ist dieses Lob noch ein fataleres Zeichen für die Zukunftsaussichten Merkels als die noch behutsamen Hinweise der großen Medien an Frau Merkel, dass sie sich langsam zur Garderobe bewegen sollte.

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27 Kommentare

  1. Hoffentlich! Aber inzwischen:

    Grosser Grund zur ‚Freude‘: Der ‚Taube‘ ist wieder da – derjenige, der ‚die Zeichen der Zeit nicht läuten hört‘!

    Haben sich doch gestern die Köpfe der ‚Gurkentruppe‘ – anlässlich der ‚jamaika’besoffenen ‚Koalitionsverhandlungen – in altbekannter Manier und ohne jegliche Erkenntnis produziert: u.a. das Scheusal Merkill, Julia Glöckner-Dummhold-Schneuz …..
    Und natürlich – nein er ist nicht in der Versenkung verschwunden – Dummschwätzer Peter von TauberGipskopfheim – und durfte in gewohnter dümmlicher Manier wieder alles schönreden. Die Gelegenheit liess er sich natürlich nicht entgehen!

  2. Irgendwer bekundete vor Kurzem die Vermutung, dass das Subjekt allenfals in Handschellen oder im Zinksarg das Amt verlassen werde.
    Das mag zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr pessimistisch gedacht sein, jedoch können auch Chancen ungenutzt verstreichen. Letzterer Satz sollte sich das Subjekt zu Herzen nehmen.

  3. Nach dieser Wahl ist es sehr deutlich geworden, dass eine Theateraufführung stattfindet. Die abgewählte Regierung arbeitet lustig weiter und versucht noch schnell Nägel mit Köpfen zu machen während ein Grüppchen Menschen sich in Scheinsondierungen übt und sich vergnügt auf prachtvollen Balkonen präsentiert, wie die Queen oder der Papst, nur die letzten beiden machen das etwas ernster, so dass man nicht befürchten muss, dass sie gleich mit Konfetti werfen, wie im Karneval. Wer produziert die Vorstellung und wer führt Regie?
    Der Produzent ist für die Finanzierung verantwortlich und die zwei oder drei Mediengiganten, die hier ihr Unwesen treiben, haben viel Geld. Trotzdem scheinen sie mir eher nur für die Regie zuständig zu sein. Sie müssen die ehr- und würdelose Arbeit tun, diejenigen, die rausgeschrieben wurden, zu denunzieren und wegzumobben. So niedere Arbeit tut kein Herr, sondern sein Knecht. Nur wer bestimmt denn jetzt, wer rausgeschrieben und wer neu gepowert wird? Ach egal.

  4. Freiwillig wird Merkel von ihren Posten weder als Bundeskanzlerin noch als CDU Vorsitzende nicht zurücktreten. Dazu wäre ein massives Misstrauensvotum notwendig und zwar ein doppeltes einmal im Bundestag und das zweite aus den Reihen ihrer Partei. Selbst wenn die Presse schon hier und da Kritik an der Kanzlerin und ihrer Politik veröffentlicht hat wird Sie spätestens nach der erneuten Wahl Merkels zur Bundeskanzlerin erneut auf Regierungskurs einschwenken. Und wer bitteschön soll aus den Reihen der CDU Merkel gefährlich werden und Sie ablösen? Die das Zeug dazu hätten wurden entweder ins politische Abseits manövriert oder haben sich ganz aus dem politischen Tagesgeschäft zurückgezogen. So stellt sich die sogenannte Gretchenfrage wer soll Merkel beerben? Selbst wenn Merkel sich aus der Politik zurückziehen würde darf das Thema Untersuchungsausschuss nicht unter den Teppich gekehrt werden und dieser Untersuchungsausschuss muss den Weg für ein Gerichtsverfahren gegen Merkel frei machen.

    • Wissen Sie, Kerstin, wie diese Gesetzesbrecherin und Europaverweserin „weg“ kommt ist mir vollkommen egal.
      Wegen mir darf sie auch gerne spontan ableben. Diese Frau (und ihre charakterlosen Speichellecker) hat so viel Unheil über einen ganzen Kontinent gebracht, da wäre mir jedes Ende dieser Person sehr recht!
      Ganz Europa hätte wieder Chancen zu genesen, würde der politische „Krankheitskeim“ Merkel endlich eliminiert.
      Mein Wunsch an das Christkind dieses Jahr – „Bitte bringe Merkel und alle mutmaßlichen Mittäter vor ein ordentliches Sondergericht“

  5. Schön wär’s, sollte Merkel wirklich gegangen werden und sich heimatverbundenere Kräfte in der CDU durchsetzen, denn dann wäre Jamaika beendet, bevor es begonnen hätte und es gäbe dann leider wieder eine große Koalition mit der SPD, wahrscheinlich ohne Schulz oder, was besser wäre, Neuwahlen, die unvorhersehbar ausgehen würden, da nicht klar ist, wieviel Vertrauen die Alt-Parteien bei der Bevölkerung grundsätzlich noch haben. Sollte Merkel tatsächlich ins politische Nirwana entschwinden, was zu hoffen bleibt, würde sich die CDU dann wohl für die große Koalition entscheiden, aus Angst davor, in einer Neuwahl desaströs abschneiden zu können.

  6. Die Medien reagieren langsam und vorsichtig, sie hinzurichten traut sich niemand,. Noch nicht? Ohne Merkel wäre nicht nur die Union abgekackt, das Land nicht nach linksaussen gerutscht und DE nicht von Kreaturen überrannt, die inkompatibel, sozial extrem unverträglich, nutzlose Mitesser und zu dumm sind.

  7. Bravo, dann soll sie bitte auch ihre ganze Garderobe mitnehmen, damit sie im Exil nicht so rumläuft wie im Urlaub in Südtirol.
    Hoffentlich geht der Zerfall so schnell damit diese Jamaika Koalition nicht mehr zustande kommen kann. Grundgesetzänderung, von einer Splitterpartei gefordert, die nur eins ist, machtgeil und zerstörerisch. Womit hat Deutschland das nur verdient!!!!

  8. Merkel sagte, Keiner kann gegen mich eine Regierung errichten.
    Hier geht es um Machterhalt und Zeit.
    Altparteien zeigen ihr Gesicht als Kartell.
    Merkel hat mit der Globalisierung noch nicht fertig.
    Sie wird ihre Macht nutzen um diese voranzubringen oder zu erfüllen.
    Wenn Parteien auf der Strecke bleiben, ist es ihr egal.
    Aber ihr Herr Tauber sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht.
    Er schreit immer noch Hurra, selbst wenn sich seine Partei auflöst.
    Wird in der globalen Welt auch nicht mehr benötigt.
    Die CDU wird sich den Sog auch nicht entziehen.
    Der Film „Der Links-Staat“ gibt Aufschluss über die Verbindungen der CSU und anderen Parteien mit der Antifa für den Volkstod.
    Laotse sagte vor ca. 2600 Jahren:
    „Eine gute Macht ist eine Macht welche nicht benötigt wird.“
    Im Gegensatz wird Macht vom Parteienkartell missbraucht.
    Getreu dem Motto, „wo ein politischer Wille ist, liegt das Geld auf der Straße“ missbraucht Merkel das deutsche Volk um für seinen Untergang zu zahlen.
    Die Globalisierer nennen es Win-Win-Situation, wenn Jemand für seinen eigenen Untergang zahlt.

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