(David Berger) „Enough is enough“ eine deutsche Organisation, die in der Vergangenheit wiederholt durch üble Hass-Aktionen, v.a. auch im Internet aufgefallen ist*, verschickt derzeit Mails aim Netz, mit denen einen neue Aktion vorbereitet wird:

Die Aktivistengruppe sucht den Miss*ter Homophobia. Nominiert haben sie Alice Weidel, Hedwig von Beverfoerde, Angela Merkel, Alexander Gauland, Beatrix von Storch – und sage und staune meine Wenigkeit als Macher des Blogs „Philosophia perennis“.

Quelle: Link zu „EiE“

Im beigefügten Text heißt es inhaltsschwer:

„Der schwule Internetprovokateur und katholische Publizist betreibt ein Blog, in dem er Dinge veröffentlicht, die bei vielen Menschen vielleicht dazu führen, dass sie sich fragen, warum er sich vor einigen Jahren so für die Abschaffung von kreuz.net eingesetzt hat, statt es einfach zu übernehmen.“

Nun sollen sowohl Nominierung und besonders natürlich der Preisgewinn für den Kandidaten einen schwere Strafe sein.

Und in der Tat: mit Angela Merkel nominiert zu sein, stößt mir wirklich unangenehm auf. Der Kanzlerin der offenen Grenzen und deren Folgen soll offensichtlich für die Einführung der Homoehe gedankt werden, die nun für den Berufsopferstand der Berusfshomos schwere Zeiten anbrechen lässt:

Worüber soll man jetzt noch klagen – die gewaltätigen Übergriffe durch Muslime dürfen ja nicht thematisiert werden …

Aber wenn ich mir die anderen Kandidaten so anschaue und mich so ein wenig an die Zeit erinnere, in der ich „Enough is enough“ journalistisch begleitet habe, sehe ich die Nominierung tatsächlich als Ehrung an.

Ich will Sie jetzt nicht ermutigen, auf die Seite für das Voting zu gehen, aber wenn sie sich das doch antun, hoffe ich schwer, dass Sie für Philosophia Perennis bzw. mich voten werden. Ich verspreche bei einem Gewinn auch, meine kritische Berichterstattung zu den Queeriban weiter auszubauen!

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*Die Berliner Homo-Aktivistengruppe durchsuchte soziale Netzwerke nach homophoben Kommentaren. Die häufig sehr jungen Poster wurden dann im Netz als „Vollpfosten des Tages“ präsentiert, dem Arbeitgeber gemeldet und angezeigt. Mehr dazu: Telepolis