Alexander Skipis, Geschäftsführer des Börsenvereins weiß, was man von ihm erwartet: „Aber es ist unsere Pflicht, laut und deutlich für unsere Werte und gegen Rassismus einzutreten.“ Und damit meint er drei Verlage aus dem konservativen Spektrum.

Gegenüber islamischen Verlagen, die verfassungsfeindlich und antisemitisch scheinen, spürt Herr Skipis wohl keine Pflicht.

Illustrer Teilnehmer seiner Buchmesse ist die „Association of Islamic Revolution Publishers“.

Das Verlagsangebot wird dem begeisterten Antisemiten gerecht. „Ayatollah Khamenei’s intellektuelles System“ oder vielleicht ein Werk, das in Gedenke an Imam Khomeini uns den Heiligen Krieg etwas näher bringt?

Oder vielleicht doch etwas Handfesteres für den Israelhasser?

„Palästina: Ausgewählte Statements von Ayatollah Khamenei über Palästina“.

Die Neuausgabe erschienen aus Anlass der 6. Internationalen Intifada Konferenz in Teheran. Der Verlag freut sich, bekannt zu geben, dass man auf der Frankfurter Buchmesse die Vermarktung und Übersetzung ausgehandelt habe.

Respekt, lieber Herr Skipis, Ihre Veranstaltung als erfolgreicher Dienstleister für islamischen Antisemitismus, das muss Ihnen erst mal jemand nachmachen.

Dass die Kulturabteilung der iranischen Botschaft nicht fehlen darf, ist doch klar.
Schon mal an einen Workshop gedacht? Kastrierung erwischter Homosexueller im Selbstversuch? Auch Anbieten würde sich das Erlernen richtigen Auspeitschens bei Verletzung islamischer Kleidungsvorschriften.

Interkultureller Austausch ist doch etwas Besonderes. Nicht wahr, Herr Skipis?

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