Ein Gastbeitrag von Kai Knut Werner

„Bundesvergleich: Grundschüler in Berlin mangelhaft“ titelt die Berliner Morgenpost am vergangenen Samstag: „Die Viertklässler Berlins schneiden bei einem bundesweiten Vergleichstest in Deutsch und Mathematik deutlich schlechter ab als Gleichaltrige in anderen Bundesländern. So verfehlte ein Fünftel der Schüler die Mindeststandards beim Lesen, bei der Rechtschreibung war es sogar ein Drittel. Das geht aus der Studie IQB-Bildungstrend hervor, die die Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin vorstellte.“

Nach dieser kleinen Einführung über die katastrophalen Bildungschancen in Berliner Schulen – kommt beiläufig der Satz:

„Der Anteil der Viertklässler mit Migrationshintergrund hat sich durch den Flüchtlingszuzug um mehr als ein Drittel auf 34% erhöht.“

Auf einmal ist die Zuwanderung nun doch ein Teil der Statistiken über die Dummheit der Berliner Schüler: Ja, hier geht es um die fatalen Auswirkungen auf die Lernfähigkeit der deutschen Schüler und die parallel dazu laufende Zuwanderung. Vor nicht allzu langer Zeit war dies noch ein Tabu-Thema und wer es wagte die Zustände zu kritisieren, der landete – ich würde es „automatisiert“ nennen – in der rechten Ecke!

Dies galt aber nicht nur für die Kritiker dieser Zuwanderungspolitik, sondern auch für die diejenigen, die den Mut hatten – Bücher zu verlegen oder kritische Texte zu drucken! Ganze Existenzen wurden damit ruiniert.

Ich möchte in diesem Text auch nicht in eine Orgie mit Prozentwerten, Jahreszahlen und sonstiger Gutmenschargumentation verfallen! Dies geschah in ausreichendem Maße in den letzten Jahrzehnten, v.a. In Talkshows, besetzt mit angeblichen Experten, die perfekt die Klaviatur der Statistik-Auslegung beherrschten! Diese Experten waren verrückterweise oft auch die Verfasser der dort präsentierten Statistiken!

Der in der Morgenpost erschienene Artikel müsste eigentlich zu einem Aufschrei in der Gesellschaft führen. Stattdessen füttern uns die Nannymedien nach wie vor mit Reportagen, die das journalistische Prinzip des Exemplarischen stets vermissen lassen.

Etwa über einen Schüler mit Migrationshintergrund und zugleich herausragenden schulischen Leistungen. Solche Beiträge sollen verschleiern, wie viel Prozent der Schüler mit Migrationshintergrund überhaupt keinen Abschluss haben, wie oft es vorkommt, dass sie trotz Schulabschluss nur rudimentäre Kenntnisse – nicht nur in Mathematik, Deutsch und Geschichte – aus der Schule mitbringen. Und das obwohl die Schulbehörden schon Millionen an Euros in Sprachkurse, Förderkurse, Integrationsunterricht und was es da sonst noch so alles gibt, gesteckt haben.

Die Rechnung, nach der der gute Migrant all die schlechten Leistungen seiner Mitschüler mit Migrationshintergrund auffängt, funktioniert nicht!

Wir müssen jetzt handeln und uns nicht auf die Versprechen der Politik verlassen. Alles was in den letzten Jahrzehnten im Wahlkampf versprochen wurde, hat doch scheinbar nicht funktioniert!

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