Robert Nitsch: „Ich habe aus diesen Gründen am 15. Juni Programmbeschwerde beim NDR eingereicht; der NDR ist verantwortlich für das Online-Angebot der tagesschau. Am 20. Juli erhielt ich die Stellungnahme der zuständigen Redaktion von ARD-aktuell. Darin gibt die Redaktion sogar zu, dass die meisten der afrikanischen Migranten keine Aussicht auf Anerkennung als Flüchtling haben.

Die Afrikaner „hoffen vielmehr auf ein besseres Leben in Europa.” Trotzdem weist die Redaktion meine Programmbeschwerde zurück, obwohl sie doch mit dieser Stellungnahme eigentlich zugegeben hat, dass sie wider besseres Wissen Fake News verbreitet haben. In meinen Augen stellt diese Stellungnahme den Versuch dar, eine berechtigte Programmbeschwerde einfach mit fadenscheinigen und haltlosen Begründungen abzuwürgen.

So nehme ich persönlich die Stellungnahme der Redaktion wahr. Damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, habe ich die Stellungnahme hier für jedermann zum Nachlesen hochgeladen.

Robert Nitsch

In Artikeln über afrikanische Migranten wird von der tagesschau immer wieder pauschal der Begriff „Flüchtling” gebraucht. Schlagzeilen wie „Hunderte Flüchtlinge stürmen Ceuta” erwecken den falschen Eindruck, dass es sich bei den Migranten tatsächlich um Flüchtlinge handelt. Natürlich kann jedoch niemand im Vorhinein wissen, welche Motivation die Migranten haben. Die tagesschau nimmt diese Einordnung allerdings ohne faktische Grundlage vorweg – und auf diesbezügliche Programmbeschwerden reagiert man ausweichend. Es muss die Frage gestellt werden, ob die öffentliche Meinung in Deutschland von der tagesschau absichtlich manipuliert werden soll.

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