Ein Gastbeitrag von Dieter Farwick (BrigGen a.D. und Publizist)

In seiner Broschüre „ Genosse M. Schulz – Der rote Raffzahn“ entzaubert Peter Helmes in unnachahmlicher Manier den „Heilsbringer“ der SPD, dem er jede Qualifikation für das Amt des Bundeskanzlers mit überzeugenden Belegen und Quellenangaben abspricht.

Zunächst beschreibt er den Niedergang der SPD von den relativen Höhen unter Willy Brandt und Helmut Schmidt in die sumpfigen Niederungen der Gegenwart. Nur dieser Niedergang hat die Kandidatur von Schulz und seine hundertprozentige Wahl zum Vorsitzender der SPD ermöglicht.

Auch mit Hilfe der meisten Medien schnellten in kurzer Zeit seine Umfragewerte in die Höhe. – bis auf Augenhöhe mit der Kanzlerin. Er wurde zum „Heilsbringer“. Manche gaben ihm gar den Titel „St.Martin“.

Er löste ein Strohfeuer – eine Hype – aus, dass hell erstrahlte und schnell erlosch.

Er sollte bei den drei anstehenden Landtagswahlen für die SPD bundesweit die Weichen in Richtung Sieg am 24.September stellen. Die schlechten Ergebnisse für die SPD im Saarland, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein ließen den roten Luftballon platzen.

Jetzt wurden nach dem ersten Schock Fragen nach der Qualifikation des Herrn aus dem kleinen Würselen gestellt.

Peter Helmes zeichnet en detail das Wirken von Martin Schulz in seinen 25 Jahren als Europaabgeordneter und zum Schluss als Präsident des Europäischen Parlamentes auf. Schulz ging es dabei nie um das Wohl Deutschlands, sondern nur um seine persönliche Karriere und Bereicherung. Mit ausgezahlten – nicht verdienten – Gehältern und Zulagen, die er auch als Abgeordneter im Parlament durch falsche Beurkundung erschlichen hat, kam er als Präsident – und „Sonnenkönig“- insgesamt auf bald 500.000 Euro pro Jahr. Den Titel „Sonnenkönig“ verdiente er sich durch einen aufgeblähten Stab von 32 Bediensteten – einschließlich zwei Chauffeuren und mehreren Assistenten und Assistentinnen.

Summa summarum hat er in Brüssel Millionen Euro gescheffelt. Er förderte und beförderte großzügig die ihm ergebenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gegen alle Regeln.

Zu seinen Zwecken und Zielen schuf er einen rheinisch-luxemburgerischen Klüngel mit Juncker, dem er mit unlauteren Tricks einen Untersuchungsausschuss des Europäischen Parlamentes über dessen Finanzgebaren als Präsident und Finanzminister in Luxemburg ersparte.

Dieses Duo hat Deutschland schwer geschadet, indem sie eigenen materiellen Interessen höchste Priorität einräumten.

Quasi aus dem Nichts kam Schulz nach Deutschland, weil ihm das europäische Parlament die Verlängerung seiner nach früherer Absprache verkürzten Amtszeit verwehrt hat.

Auf der Fahrt von Brüssel nach Deutschland fand der Großverdiener sein Thema der „sozialen Gerechtigkeit“ – angesichts seiner persönlichen finanziellen Lage ist die Grenze zum Zynismus nahe.

In den ersten Tagen und Wochen brauchte er nicht über die Inhalte seines Programms zu reden, sein Erscheinen war sein Programm. Besonders junge Menschen jubelten ihm zu und traten in die SPD ein.

In jüngster Zeit wollen ihn seine zahllosen Berater zu konkreten Aussagen drängen, er bleibt vage. Sein Verhalten erinnert an die Geschichte „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans Christian Andersen.

Nach dem aktuellen Stand hat St. Martin keine Chance, Merkel im Amt abzulösen. Und das ist gut so. Das darf jedoch nicht zu dem Fehlurteil führen, dass Merkel wegen guter Politik erneut wiedergewählt wird. Sie ist allenfalls das „kleinere Übel“.

Den „Deutschen Konservativen e.V.“ ist dafür zu danken, dass sie die Veröffentlichung der bestechenden Analyse von Peter Helmes „ Genosse M.Schulz – der rote Raffzahn“ ermöglicht haben.

Zu danken ist auch Peter Helmes, der sich in die Biographie des Scharlatans Schulz hineingekniet und ihn entzaubert hat – für jedermann nachvollziehbar.

***

Das Buch ist kostenfrei zu beziehen bei: Die Deutschen Konservativen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg, Tel.: 040/2994401 oder info@konservative.de.

14 Kommentare

  1. Schulz hat nun einmal die Knete, und die Armut seiner ewig nörgelnden Neider kotzt ihn bestimmt an. Das ist seine persönliche, soziale Gerechtigkeit. An die möchte er die Wähler seiner Rotwanzen-Partei nun auch teilhaben lassen. Gerüchte besagen, er wolle das Flaschenpfand verdoppeln und damit auch das Einkommen der unzufriedenen Pfandflaschen-Sammler um 100% steigern. Dagegen nehmen sich die Diäten-Erhöhungen prozentual betrachtet doch recht bescheiden aus. In welch anderem Land gelingt den Sozis eine solch geballte Einkommenssteigerung für bereits verarmte Randgrupoen, was also soll der Futterneid? Und nun Schluss mit dem Gemecker, runter vom Sofa und ab zum Flaschen sammeln, der frühe Rentner fängt das Flaschenpfand. Wer klug ist sammelt die Pullen und hält sie wie Aktien im Keller-Depot, bis Schulzis soziale Sozi-Gerechtigkeit durch ist, dann gibt’s die doppelte Gewinnausschüttung.

  2. Ob Margela oder Schurkel, ob Merkel oder Schulz, es sind zwei Seiten der Medaille die da heißt Volksverrat, Korruption, Islamisierung, Arabisierung, Nigerianisierung Deutschlands

    Diesen verbrecherischen Altparteien muß die Herrschaft entrissen werden. Wo ist ein Stauffenberg wenn man ihn braucht?

  3. Wie war es noch in der Zeit der Kaiser und Könige wo noch ab und zu mal ein kluger Tronfolger geboren wurde und an die Macht kam. Was da heute so in den Parteien nach oben gespült wird läßt das Zufallsprinzip nicht mehr zu und das Resultat ist jeden Tag im Fernsehen zu sehen.

  4. Raffzahn,Raffgier,Geldliebe ist die Wurzel allen Übels,gepaart mit Machtgier und dann kommt sowas raus-Merkel und Schulz,was sie sagen ist egal,die Phrasen sind austauschbar,die Typen auch!Solche Leute sollten den Harz 4satz bekommen.

  5. ….und es wird schon keiner merken, welches Kind meine Ziele sind…. denn ich bin ja der rote Baron, der Kämpfer für die assoziale Gerechtigkeit gegen das deutsche und europäische Volk….

  6. Am Sonntag nach dem Parteitag konnte man den Aufzug des Gladiators im Kreise seiner Untergebenen in den Nachrichten sehen. Er schritt mit seinen ekelhaften Lachen durch die jubelnde Menge. Wenn ich diesen Schleimer sehe kann mir schlecht werden, noch schlimmer als bei Merkel. Mit seinen Phrasen versucht er auf Stimmenfang zu gehen, für wie blöd hällt der uns eigentlich. Die Deutschen werden den Teufel wieder wählen aber der Belzebub wird scheitern.

  7. „…ließen den roten Luftballon platzen“

    Lange nicht mehr so gelacht;-)
    Dazu noch die Standardphrasen von Schulz, die jetzt schon keiner mehr hören will/kann. „Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind….Freiheit, Demokratie, Rechtspopulisten, Rechtspopulisten, Rechtspopulisten…gähn…Rechtspopulisten.“

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