An diesem Abend am vorletzten Tag des Monats Mai wird Klartext gesprochen. Klartext für eine Politik der bürgerlichen Mitte frei von ideologischen Scheuklappen. Mit dabei. Hochkarätige Politiker aus CDU und FDP sowie ein renommierter Energie-Experte.

Freiheraus sollen die drei kapitalen Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre angesprochen werden:

♦ Euro-Schulden-Sozialismus mittels einer inflationären Währungspolitik der EZB durch ESM etc,

♦ Abkehr vom bewährten Energiemix durch eine übereilte Energiewende aufgrund tagespolitischer Ereignisse und

♦ der „Jahrhundertfehler“ (Christian von Stetten MdB, Vorsitzender Parlamentskreis Mittelstand) der open door policy im Herbst 2015 mit bekannten Folgen.

Das Besondere dabei: Diese Politik der „kollektiven Rechtsbrüche“ wird aus liberal-konservativer Sicht kritisiert. Bewußt versteht sich das Forum Mittelstand als Unions- und FDP-nah, transatlantisch und pro-westlich.

Für völkisch-nationalistische Radikalismen wie für sozialistisch-etatistische Bevormundungspolitik á la SED-Fortsetzungspartei ist beim Forum Mittelstand gleichermaßen kein Platz! Wir fordern eine Kurskorrektur aus der Mitte der bürgerlichen Parteien nach ordnungspolitisch-marktwirtschaftlichen Vorbild im Sinne Ludwig Erhards.

Für diese Kurskorrektur stehen auch die Referenten des Abends: Der TU-Professor und Energie-Experte Markus C. Kerber, der die EZB verklagte, die Nachfolgerin Jörg Schönbohms als CDU-Landesvorsitzende und bekannte CDU-Querdenkerin Saskia Ludwig (wie Kerber Mitglied der Friedrich-August von Hayek Gesellschaft) und der Berliner FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer, der schon im Abgeordnetenhaus-Wahlkampf 2011 als damaliger Spitzenkandidat die Rettungsschirm-Politik scharf kritisierte.

Es erwartet Sie folgender Ablauf:

Begrüßung und thematische Einführung: Stefan Friedrich M. A., Leiter Forum Mittelstand
Vortrag: Prof. Dr. Markus C. Kerber (TU Berlin), Kläger gegen die Währungspolitik der Europäischen Zentralbank
Impuls: Dr. Saskia Ludwig MdL, CDU-Direktkandidatin WK Potsdam, frühere Brandenburger CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende
Impuls: Christoph Meyer, Spitzenkandidat FDP Berlin für die BTW 2017, früherer Berliner FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzender
Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion
Schlußwort: Steffen Bender, Präsident der Preußischen Gesellschaft

Termin ist Dienstag, der 30. Mai 2017 um 19.30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Ort das Hilton-Hotel am Gendarmenmarkt, Mohrenstr. 30 (Nähe U-Bhf Stadtmitte). Unser Kooperationspartner ist diesmal die Preußische Gesellschaft.

Da der Veranstalter nur für 150 Gäste im Salon Corinth Sitzplätze garantieren kann, aber mit großen Andrang rechnet, empfiehlt er ein frühzeitiges Erscheinen. Eine separate Anmeldung ist nicht erforderlich.

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9 Kommentare

  1. Häh, hab ich da etwas nicht mitgekriegt??
    „Für völkisch-nationalistische Radikalismen wie für sozialistisch-etatistische Bevormundungspolitik á la SED-Fortsetzungspartei ist beim Forum Mittelstand gleichermaßen kein Platz!“

    Seit wann ist oder war die „SED-Fortsetzungspartei“
    völkisch – national???

  2. Entschuldigung!!
    Glaubt hier irgendjemand, Vertreter der abgewirtschafteten Altparteien, also CDU und FDP würden irgendetwas reißen?

  3. Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform – für ein neues Steuer-Modell!

    Ich möchte hiermit als ÖDP und ATTAC Mitglied auf Manfred Julius Müller für eine Lohnkostenreform nach dem Vorbild Finnland oder auch Japan, das skandinavische Steuer-Modell zur Aushebelung des globalistischen Lohn-, Sozial- und Umweltdumpingsystems seit Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen durch den Freihandel und den gemeinsamen EU Binnenmarkt hinweisen! Die sogenannte Standortkonkurrenz als Erpressungsmittel der Unternehmer muß steuerlich beseitigt werden!

    Die verschwiegenen Vorteile einer Mehrwertsteuererhöhung!

    http://mehrwertsteuererhoehung-pro-contra.de/

    Globalisierungskritik: Was treibt die Globalisierungskritiker …

    http://www.globalisierungskritiker.de/

    Lohnkostenreform statt Neoliberalismus!

    http://www.neo-liberalismus.de/lohnkostenreform.html

    Eine intelligente Lohnkostenreform könnte unser Land retten. Aber das … Der lange Kampf um die Lohnkostenreform … Manfred Julius Müller, August 2005.

    Ich bitte darum, vor allem die sehr einfach umsetzbaren und doch sehr wirksamen Ideen Manfred Julius Müllers (siehe dessen Websites und Bücher, etwa zur Mehrwertsteuer und ihrer Erhöhung!) zu einer Lohnkostenreform nach finnischem oder auch japanischem Vorbild bzw. dem skandinavischen Steuer-Modell zu beachten! (die Regierung ABE in Japan setzt dieses ebenfalls gerade sehr erfolgreich um!)
    Eventuell können sie für deren wissenschaftliche Bekanntmachung und Würdigung sorgen. Eine breitere Rezeption im akademischen Bereich und in der Presse der Mainstream Medien täten diesen gut.
    Der Faktor Arbeit würde so steuerlich stark entlastet (nach funktionierendem skandinavischen und auch schon inländischem Vorbild) und das globalistische Lohn- und Sozialdumpingsystem mit seiner Umweltzerstörung und dem Billiglohnwettbewerb des schrankenlosen Freihandel seit dem Wegfall der Schutzzölle und Zollgrenzen als Erpressungsmittel der Unternehmer würde so ausgehebelt!
    Die Demokratie der souveränen Nationalstaaten und die Gewerkschaften wären in dieser Hinsicht gerettet bekämen ihre Einflussmöglichkeiten zurück.
    In der Tat könnte dieses Konzept nach Manfred Julius Müller die Lösung der „Freihandel gegen Protektionismus“-Problematik sein.
    Weitere Widerlegungen der neoliberalen Freihandels-Ideologie findet man u.a. beim National-Ökonomen Gustav Ruhland ( http://www.vergessene-buecher.de ) sowie dem ehemaligen CDU und Grünen Mitglied und Volkswirt Franz Groll, heute Mitglied der Linkspartei und ökonomischer Querdenker, welcher das Buch „Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert – Wege zu einer ökologisch sozialen Gesellschaft“ verfasste, siehe auch die freien Online Texte auf seiner Website im Netz!
    Ich möchte darauf hinweisen, dass die Freihandelstheorie nach Adam Smith samt ihren Verfälschungen seit Ricardo im Grunde schon lange widerlegt ist, siehe dazu auch Franz Groll in seinem Buch „Wie das Kapital die Wirtschaft ruiniert“!
    http://franzgroll.de/CMS/

    In seinem „System der nationalen Ökonomie“ entlarvt Friedrich List den händlerischen Ungeist der liberalkapitalistischen Wirtschaftstheorien von Adam Smith und David Ricardo. Nach deren Meinung (bereits vorgeprägt durch David Hume 1691) wird der Wert der Güter nicht durch ihren Gebrauchs -, sondern durch ihren Tauschwert bestimmt. Mithin ist also nicht die werteschaffende Arbeit, sondern der wertevermittelnde Handel das Wesentliche. Entscheidend ist auch nicht, ob Güter sittlich oder unsittlich, nützlich oder schädlich, gesund oder ungesund sind, sondern daß es für sie einen Marktbedarf gibt. Die Übersteigerung des händlerischen Denkens gipfelt in der Forderung nach arbeitsteiligem Umbau aller Volkswirtschaften der Erde zu Absatzplantagen der Weltwirtschaft und Zinskolonien der Hochfinanz. Dieser Umbau soll sie zur nationalen Selbstversorgung unfähig und vom internationalen Zwischenhandel abhängig machen. Alle Wirtschaftsstrukturen sind so umzugestalten, daß sie immer neuen Handel erzwingen. Die Wege zwischen Rohstoffen, Fertigprodukten und ihrem Absatz müssen so verlängert werden, daß sie dem Zwischenhandel riesige Profite

  4. Wenn man z.B. wieder mal dieses arrogante „Dummgelaber“ der deutschen Mainstream-Journalisten zu Trump hört, weiß man: Es wird hier keine Änderung geben.

    • Ich verweise auf ein Interview in der BILD vom 23.5.2017 mit Johannes Teyssen, Chef von eon „Beim Strom sind wir wie die DDR“. Auf die Frage, ob die Energiewende ein Erfolg ist, antwortete Teyssen: „Es gab bei der Energiewende nie ein klares Ziel. Die einen wollten Kernkraftwerke abstellen, die anderen Grünstrom fördern, die Dritten die Stromproduktion an die Verbraucher übertragen. Am Anfang gab es einen Preis für Solarstrom und für einen Wind, am Ende mehr als 4000 Einzelpreise für dasselbe Gut Strom. Der Staat wollte alles regeln. Das kam der Planwirtschaft in der DDR nahe, der Staat musste damit scheitern und ist gescheitert. So fährt der Zug gegen die Wand, das machen die Menschen irgendwann nicht mehr mit.“

      • Die Hamburg-Helgoland-Shanghai-Connection und die HSH-Nordbank. € 200 Milliarden für „Off-Shore-Park“ Helgoland. Den hat Frau Merkel persönlich an China für € 2 Milliarden verschenkt. Wir zahlen jetzt die EEG anteilig nach China. Die „Energiewende“ und die vielen neuen Schiffe der Reeder… Superyachten, Container und die Luftgeschäfte. „Eine falsche Bilanz ist keine gefälschte Bilanz!“ Freispruch für die Banker. Der Hamburger Richter ist der Argumentation der Verteidigung vollumfänglich gefolgt. Freispruch für alle! Das Geld ist im Ausland. Die Raten bezahlt jetzt der Verbraucher…

      • Energie als Luxus und nur noch gegen Vorkasse. Die Stadtwerke und die unübersichtliche Preisgestaltung zum Schaden der Verbraucher. Alle staatlichen Strukturen sind durch Korruption und Sabotage zerstört.

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