(David Berger) Neue Peinlichkeiten für die in der Wählergunst ohnehin rapide abrutschende SPD: Teile der von ihr in Auftrag gegebenen Studie zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland sind frei erfunden. Auch die wichtigsten Regeln für empirische Studien wurden grob verletzt.

Inzwischen wissen wir von Politikern vor allem aus dem linksgrünen Spektrum, dass an der Migrantenkriminalität vom einfachen Diebstahl bis zu Selbstmordattentaten nicht die Taten und der ideologische Hintergrund das eigentlich Schlimme sind.

Schlimm ist vielmehr die Tatsache, dass diese „von rechts“ instrumentalisiert werden könnten. Ein gutes Beispiel dafür lieferte heute, wenige Stunden nach dem Blutbad von Manchester ein Matthias Oomen:

Angesichts der sich immer mehr häufenden einschlägigen Straftaten muss man dann, um seine ideologischen Prämissen nicht korrigieren zu müssen, auch von einem Rechtsrutsch in Deutschland, ja ganz Europa ausgehen.

Nur ist dieser Rechtsrutsch für keinen erkennbar und die Menschen verstehen nicht so recht, warum etwa auf Betreiben des glücklosen Justizministers Unsummen an Steuergeldern in einen obskuren Kampf „gegen Rechts“ gesteckt werden.

Also müssen Studien her, dachte sich die SPD. Und beauftragte eine ihrer Spitzenfrauen, Iris Gleicke, die Ostbeauftragte der Bundesregierung, eine Regierungsstudie zum Rechtsextremismus im Osten Deutschlands in Auftrag zu geben. Die fertigte dann ein „Göttinger Instituts für Demokratieforschung“ für sage und schreibe 129.391,86€ an. Das Institut wird wiederum von einem Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD geleitet. Deshalb kann man freilich nicht sagen, dass das geld in der Familien blieb, da es ja aus Steuermitteln stammt.

Die Ergebnisse fielen erwartungsgemäß so aus, wie sich das die Auftraggeber wünschten. Und die Nannymedien versuchten einander im Entsetzen über Dunkeldeutschland zu übertreffen: Wohin man schaute, entdeckte man überall „Nazis“!

Nur einen ganz bedeutenden Haken hat diese Studie, die Linke nun wie eine Monstranz vor sich her tragen: wichtige Teile dieser Studie sind frei erfunden.

Das ist heute in der „Welt“  zu lesen, die sich dabei anscheinend – ohne die Quelle zu nennen – auf die sauberen und spannenden Recherchen von Science Files stützt:

„Mehrere der Befragten existieren nicht – unter ihnen: angebliche Stadträte. Und auch ein mysteriöser Mauer- und Monarchie-Befürworter wird zitiert.“

So nennt die Studie als wichtigen Interviewpartner einen Herrn Reese, der „führender Mitarbeiter der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung“ sein soll.

Die Einrichtung teilte der WELT mit, „dass es dort niemanden gebe, der so heißt – und auch niemanden, der sich wie angegeben äußern würde.“

Hinzukommt, dass das Institut hatte keine empirische Untersuchung in allen ostdeutschen Bundesländern durchgeführt hatte,

„sondern 2016 knapp 40 Interviews mit meist linken Politikern und Aktivisten aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft geführt; außerdem einzelne Gespräche mit Bürgern aus zuwanderungsfeindlichen Hotspots in Freital, Heidenau und Erfurt. Damit hat die Studie wenig Aussagekraft für die Zustände in anderen ostdeutschen Regionen. „